KONSUMENT.AT - McDonald's Sweet McGriddles - Weitere Reaktion der Firma McDonald's

McDonald's Sweet McGriddles

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veröffentlicht: 08.10.2015, aktualisiert: 25.11.2015

Inhalt

Weitere Reaktion der Firma McDonald's

Das Unternehmen hat den Nährwert seiner Sweet McGriddles endlich überprüft. Herausgekommen ist dabei nicht viel.

„Uns liegen nun die Ergebnisse der neuerlichen Nährwertberechnung der Sweet McGriddles vor: Das Ergebnis sind 13,11 g Zucker pro 100 g Pancake. Diese Information wird umgehend auf unserer Website aktualisiert. Wir hinterfragen jedoch auch die Differenz zu Ihrer Untersuchung. (Wir hatten pro 100 g Pfankuchen fast 18 g Zucker gefunden: Die Redaktion)
 
McDonald's Franchise GmbH
18. 11. 2015

Wir meinen: Erstaunlich, wie lange McDonald zur Neuberechnung des Zuckergehalts seiner McGriddles gebraucht hat. Jetzt sind wir gespannt darauf, was bei der angekündigten Hinterfragung der Differenz von 13,11 zu 17,9 g Zucker pro 100 g Pancake herauskommt.

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Kommentare

  • Zucker
    von REDAKTION am 19.10.2015 um 16:59
    In den USA wird seit Langem aus Mais gewonnener Sirup (High corn fructose sirup) mit einem hohen Anteil von Fruchtzucker eingesetzt. Fructose als Süßungsmittel steht seit einigen Jahren im Verdacht, zum Anstieg des Übergewichts beizutragen (z.B. mit Maissirup gesüßte Limonaden). Der enorme Anstieg der Fruktose-Aufnahme fördert angeblich auch die Entwicklung einer Nichtalkoholischen Fettleber, da Fruktose ausschließlich in der Leber umgewandelt, zu Trigylceriden umgebaut und dort zum Teil lokal gespeichert wird. Doch auch Glukose ist für eine erhöhte Fetteinlagerung verantwortlich, als Auslöser einer Insulinresistenz. Eine Insulinresistenz hat zur Folge, dass nach der Aufnahme von Kohlenhydraten deutlich größere Mengen an Insulin ins Blut abgegeben werden als dies bei schlanken Menschen der Fall ist, deren Zellen Insulin-sensitiv reagieren. Die großen Insulinmengen fördern die Verwandlung von Kohlenhydraten in Fett in der Leber. Nach derzeitiger Studienlage ist Fruchtzucker aber nicht der zentrale Auslöser für eine Nichtalkoholische Fettleber. Studien, in denen die Probanden entweder nur Fruchtzucker oder nur Traubenzucker erhielten sind aber weit von der realen Situation entfernt und nur beschränkt aussagekräftig. Eine systematische Übersichtsarbeit widerlegt die Annahme, dass vor allem Fruchtzucker ein Dickmacher ist. Vielmehr sieht sie klare Hinweise, dass es schlicht die übermäßige Menge an verspeisten Kalorien ist, die Übergewicht verursacht. Ein dauerhaftes zu viel an Zucker erhöht das Risiko von zu hohen Blutfettwerten und Diabetes. Ihr Konsument-Team
  • Isoglukose statt Zucker - Mensch wird dem Kapital geopfert
    von good vibrations am 15.10.2015 um 08:44
    Die EUSA-Komission hat die bisher in Europa untersagte Iso-Glukose freigegeben und es muß nicht mal mehr deklariert werden ... es macht uns so fett und krank wie die Amis schon sind, und wir werden auch die Gründe nicht mehr erfahren - das ist Markt-u. Kapitalfaschismus! - sehen Sie eine 3sat-Doku: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=… obj=54502 und Malmström sagt: Sie habe kein Mandat vom Wähler ...[nur von den Großindustriellen] so schauts leider aus...