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Diesmal im Lebensmittel-Check: Yaoyao Lachs Maki, die früher bei Interspar mit unzutreffender Zutatenliste verkauft wurden. Jetzt ist das Produkt korrekt deklariert. |
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Diesmal im Lebensmittel-Check: Yaoyao Lachs Maki, die früher bei Interspar mit unzutreffender Zutatenliste verkauft wurden. Jetzt ist das Produkt korrekt deklariert. |
Yaoyao Lachs Maki; Bild: U. Romstorfer/VKI
Yaoyao Lachs Maki: Die fehlerhafte Produktdeklaration wurde korrigiert. Bild: U. Romstorfer/VKI
Das steht drauf: Yaoyao Lachs Maki
Gekauft bei: Interspar
„Eingefärbt“ hatten wir Ende letzten Jahres als Titel für unseren Beitrag über Yaoyao Lachs Maki - Eingefärbt von Interspar gewählt. Die Packung enthielt einige Sushi sowie Maki und u.a. auch Wasabi: hellgrünen, scharfen japanischen Meerrettich.
Doch dieser Wasabi entpuppte sich nach genauer und vollständiger Lektüre der Zutatenliste als billiges Surrogat. „Wasabi: 80 % Meerrettich (Kren), Senfpulver, Tapiokastärke, Vitamin C, Farbstoff (E 102, E 133)“ stand da. Wasabi hinzuschreiben, aber dann nur eingefärbten Kren in die Packung zu geben, ist irreführend und daher verboten.
Doch damit nicht genug: Das Kren-Senf-Gemisch verdankte seine grüne Farbe Brillantblau (E 133) und Tartrazin (E 102). Tartrazin gehört zu den sogenannten Azofarbstoffen, die von Experten als problematisch eingestuft sind. Produkte, die Tartrazin enthalten, müssen mit dem Warnhinweis „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ versehen sein. Dieser Warnhinweis fehlte bei Yaoyao.
Die Firma Spar, die die Lachs Maki von Yaoyao verkauft, reagierte rasch auf unsere Kritik und kündigte an, die Korrektur der fehlerhaften Deklaration unverzüglich zu veranlassen. Spar hat Wort gehalten. Wir haben jetzt wieder eine Packung Yaoyao Lachs Maki gekauft und die Deklaration genau unter die Lupe genommen. Jetzt ist die Produktkennzeichnung korrekt.
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