KONSUMENT.AT - Verpackungen von Tierfutter - Bildergalerie: Alle Produkte im Röntgenblick

Verpackungen von Tierfutter

Blick ins Leere bei Leckerlis

Seite 2 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 7/2020 veröffentlicht: 25.06.2020

Alle Produkte im Röntgenblick

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen

Kommentare

  • Strengere Regulierungen nötig
    von Mnemosyne am 30.06.2020 um 13:34
    Teils sind die Argumente ja noch nachvollziehbar. Es ist durchaus denkbar, dass sich der Packungsinhalt in der automatisierten Herstellung tatsächlich erst setzen muss. Das könnte allerdings auch gut durch einen Rüttler auf dem Fließband bewerkstelligt werden. Ob hier faule Ausreden vorliegen, steht zur Frage.

    Auf jeden Fall sprechen die geringe Füllmenge bei verschwenderisch großem Packungsdesign, wie hier anhand der beiden ersten Bilder im Artikel, eine deutliche Sprache.

    Der Trend zeichnet sich seit Jahren ab und zieht sich durch alle Produkte, nicht nur Lebensmittel.

    Österreich hinkt im internationalen Vergleich beim Klima- und Umweltschutz massiv nach. Das ist für ein derart reiches Land nur schändlich. Wenn wir die Umweltverschmutzung und Müllmengen reduzieren wollen, dann muss die Industrie in die Pflicht genommen werden.

    Gerne wird von allen Seiten der Verbraucher als Schuldige und zum vorbildhaften Verhalten Verpflichtete dargestellt. Zum Teil mit irreführenden Werbebotschaften ("Werde 100% Recyclingheld" - Römerquelle aktuell), die keinerlei Wahrheitsgehalt besitzen und realitätsfremde Formulierungen nutzen.

    In Wahrheit ist die INDUSTRIE der erste und ursprüngliche Verschmutzer, indem verschwenderisch große Verpackungen, doppelte Verpackungen ("Celebrations" von Mars z.B.) und andere Strategien weiterhin verfolgt werden, unter anderem, um mehr Inhalt vorzutäuschen.

    Solange die Politik hier tatenlos zusieht, wird sich an diesem Trend rein gar nichts ändern.