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Milchkauf, Restmengen bei Lippenpflegeprodukten, Smart Meter ...

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KONSUMENT 5/2019 veröffentlicht: 25.04.2019

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Verwirrung im Milchregal

Immer weniger Frischmilch, immer mehr Schon seit längerem bemerke ich, wie immer weniger Frischmilch in den Kühlregalen steht, vor allem Bio. Ebenso bemerke ich, dass mit extrem undeutlicher Packungsbeschriftung dem Käufer verschleiert wird, dass er eine Kurzzeit-Haltbarmilch kauft („länger frisch“). Heute ist mir dasselbe beim Meinl am Graben passiert: Die Milch in Griffhöhe heißt „BIO-Vollmilch“ und schaut sehr frisch aus. Ich habe gar nichts von „länger frisch“ gefunden. Erst der Vergleich mit der Milch in Bodenhöhe hat mir den Unterschied erklärt: da war die „Bio-Frischmilch“ und am Giebel steht einmal „Vollmilch“, einmal „Frische Vollmilch“.

Das gibt es zwar schon seit längerem, aber noch immer denkt zumindest meine Generation, dass „Vollmilch“ auch „Frischmilch“ ist. Früher hieß eine haltbar gemachte Milch „Haltbarmilch“. Der Trick mit „länger frisch“ ist wirklich fies. Denn wenn sie einmal offen ist, hält sie auch nur mehr drei Tage. So kommt es, dass man in den allermeisten Haushalten oder Büros, wo es noch Milchpackungen gibt, eine oft sehr angegammelte „länger frische“ Milch bekommt, die schon wochenlang offen ist, weil ja eben der Ablauftag noch in der Zukunft liegt.

Aufklärung wäre sehr nötig!

Monika S.
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