Donauland Buchgemeinschaft

Schwere Kündigung: kein Einzelfall

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KONSUMENT 11/2018 veröffentlicht: 25.01.2018

Inhalt

KONSUMENT-Redakteur Mag. Elisabeth Barth (Foto: VKI) Herr Herzog bekommt trotz Kündigung zuerst CD's zugeschickt, dann eine Mahnung. Das Unternehmen ignoriert seine Kündigungsversuche - Hier berichten wir über Fälle aus unserer Beratung; diesen hat Mag. Elisabeth Barth betreut.

Herr Herzog hatte im Sommer 2017 seine Mitgliedschaft bei der Buchgemeinschaft Donauland Kremayr & Scheriau mit Einschreiben gekündigt. Doch statt einer Kündigungsbestätigung erhielt er weiterhin CDs zugeschickt, die er weder bestellt hatte noch haben wollte.

Mahnung statt Kündigung

Er schickte sie mit dem Vermerk „Kündigung“ zurück. Seine Versuche, telefonisch bzw. schriftlich mit Donauland Kontakt aufzunehmen, um die Angelegenheit zu klären, blieben erfolglos. Schließlich bekam er eine Mahnung über eine angeblich offene Forderung.

Wir konnten helfen

Wir stellten klar, dass Herr Herzog seinen Vertrag bereits über ein Jahr zuvor gekündigt hatte, und forderten Donauland auf, die Forderung auszubuchen und die Kündigung zu bestätigen. Die Kündigung sei nicht im System hinterlegt gewesen, teilte uns das Unternehmen mit und entschuldigte sich bei Herrn Herzog für die entstandenen Unannehmlichkeiten.


Die Namen betroffener Konsumenten wurden von der Redaktion geändert. 

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Kommentare

  • Aufregung über DL?!
    von Ablinger_Oliver am 23.10.2018 um 02:52
    Ich verfolge diese "Donauland-Geschichte" schon seit einigen Wochen auch deshalb weil ich selbst dort mal Mitglied war.
    Aber dennoch frage ich mich warum darüber so viel Aufregung herscht. Vor allem ist ja meist noch die Bestätigung des Einschreibens (der Kündigung vorhanden).
    Würde mir das passieren könnte der neue Namensinhaber von DL soviel Pakete und Rechnungen schicken wie ihm lieb ist (Paket würde ich gar nicht annehmen, die erste Postsendung vieleicht noch als nicht angenommen reour schicken.
    Dann wär allerdings bei mir Schluss.
    Vor allem wenn ich meine Kündigung nachweisen kann.
    Sollen die doch klagen dann wird man schon sehen wer auf den Kosten sitzen bleibt.
Bild: VKI