KONSUMENT.AT - Dual-SIM: Zwei Mobilfunkverträge - 2 Nummern, 3 Einschübe

Dual-SIM: Zwei Mobilfunkverträge

Wichtige Unterschiede

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KONSUMENT 6/2020 veröffentlicht: 28.05.2020

Inhalt

Smartphone-Tipp: Was früher die Ausnahme war, ist mittlerweile die Regel. Der Großteil der neuen Smartphones ist Dual-SIM-tauglich. Was heißt das?

1 Smartphone

Zunächst einmal, dass sie wie gewohnt mit einer SIM-Karte bestückt und im Mobilfunknetz verwendet werden können. Dann aber kommt der Zusatz "Dual" ins Spiel. Das Wort geht auf das Lateinische zurück, wurde in diesem Fall aber aus dem Englischen übernommen. Dual (gesprochen: djuäl) bedeutet doppelt und bezeichnet die Möglichkeit, im selben Gerät eine zweite SIM-Karte mit anderer Telefonnummer zu betreiben.

2 Nummern

So lässt sich beispielsweise Berufliches und Privates trennen. Zwar benötigt man weiterhin zwei Mobilfunkverträge, aber es genügt, ein einziges Smartphone mit sich zu tragen. Achten sollte man darauf, wie die Dual-SIM-Option technisch gelöst ist.

Bei den meisten Geräten hat der zweite Einschub (engl. "slot") eine Doppelfunktion. Er kann entweder die zweite SIM-Karte oder eine microSD-Speicherkarte aufnehmen. Das kann unter Umständen zum Problem werden, wenn man sowohl auf die Dual-SIM-Funktion als auch auf genügend Speicherplatz angewiesen ist. Dann sollte man beim Kauf entweder auf einen großzügig bemessenen internen Speicher achten oder darauf, dass es sich um ein vollwertiges Dual-SIM-Gerät handelt.

3 Einschübe

Das bedeutet, dass es über drei Einschübe verfügt, zwei für SIM-Karten plus einen für die Speicherkarte. Auch im Topsegment, wo meist auf die Möglichkeit externer Speicherkarten verzichtet wird, gibt es Dual-SIM-Geräte. Die Lösung besteht zum Teil aus einem herkömmlichen SIM-Einschub und einer eingebetteten SIM-Karte (eSIM), die in Österreich aber noch nicht bei allen Mobilfunkanbietern nutzbar ist.
 

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