Eiweißriegel: Verantwortungsfrage

Kommentar von G. Schönfeldinger

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KONSUMENT 1/2019 veröffentlicht: 20.12.2018

Inhalt

Wieder bin ich auf etwas reingefallen. Diesmal waren es die Eiweißriegel. - Ein "Aufgespießt" von KONSUMENT-Redakteur Gernot Schönfeldinger.

Gernot Schönfeldinger (Bild: U. Romstorfer/VKI) Wenn es um Essbares geht, gehöre ich zu denen, die von der passiven Aufdringlichkeit der Waren im Kassenbereich magisch angezogen werden. Ich registriere, wenn dort etwas Neues auftaucht, bin der idealtypische Impulskäufer und springe begeistert auf unhaltbare Werbeaussagen an. Selbst wenn ich ahne, dass dahinter wieder nur die Ernüchterung lauert, muss ich es probieren.

Unterhaltsame Herausforderung

Wobei ich die Sache als sportlich-unterhaltsame Herausforderung sehe. Täte ich das nicht, würde womöglich der Ärger in mir aufsteigen. Darüber nämlich, wie einige Marketingund Werbeleute in der Nahrungsmittelindustrie tagein tagaus damit beschäftigt zu sein scheinen, Produkte unters Volk zu bringen, die selbiges entweder gar nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen braucht (Stichwort: Sportlernahrung).

Eigenverantwortung

Ich war ja schon immer der Meinung, dass man den Menschen ein ordentliches Maß an Eigenverantwortung zumuten kann. Ich freue mich auch, wenn die Wirtschaft floriert. Trotzdem frage ich mich manchmal, ob zum Ausgleich auch auf der anderen Seite ein ausreichendes Verantwortungsbewusstsein herrscht. Denn eigentlich haben Mitnahmeartikel wie Eiweißriegel im Kassenbereich von Geschäften, in denen man seine täglichen Einkäufe erledigt, nichts verloren.

Ihre Meinung ist mir wichtig!

Redakteur Gernot Schönfeldinger
gschoenfeldinger@konsument.at

 

 

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