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KONSUMENT 8/2015 veröffentlicht: 30.07.2015

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Nebenkosten trotz Servicegebühr

Das Umsteigen auf ein neues Smartphone ist mittlerweile dank Datenclouds und personalisierter Benutzerkonten recht komfortabel geworden. Ärgerlich finde ich allerdings das Einführen von neuerlich verkleinerten SIM-Karten seitens der Smartphone-Produzenten, sogenannten Nano-SIM-Karten.

Die „normalen“ SIM-Karten konnten noch dank Stanzgerät in Micro-SIM-Karten verwandelt werden, und wenn man einen gewogenen Handyshop-Mitarbeiter fand, sogar gratis. Für das Stanzen (eine Arbeit von ca. 5 Sekunden) einen Kostenersatz zu verlangen, ist ohnehin in Zeiten von jährlichen „Servicepauschalen“ der Handynetzbetreiber schon ziemlich unverschämt.

Die neuen Nano-SIM-Karten können aber nun nicht mehr mit Stanzen, sondern nur mehr durch Austausch erworben werden. Dafür darf der leidgeprüfte Handy-Nutzer wieder in die Tasche greifen – logisch. Weil der Aufwand höher ist, werden nun nicht mehr 5 €, sondern gleich 10 € – zahlbar mit der nächsten Handyrechnung – fällig. Neben den ärgerlichen Kosten wird auf diese Weise auch unnötiger Sondermüll produziert. Die Netzbetreiber sorgen in schönster Eintracht gemeinsam mit den Produzenten für eine nicht versiegende Einnahmequelle.

Mag. Sabine S.
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Kommentare

  • Test Ämter /Behörden
    von sidestep am 30.07.2015 um 17:04
    Eine hervorragende Idee, der Bürger muß viele (oft unnötige) Frozzeleien, d.h. Bürokratie für simple Dinge in Kauf nehmen, da wäre es das Mindeste, Freundlichkeit und Kompetenz bei den Beamten zu finden - es sind jedoch nicht alle schlcht -)! Ich weise, wenn ich von solchen Leuten unfreundlich behandelt werde, deutlich darauf hin, daß sie schließlich von meinen Steuerne bezahlt werden!
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