KONSUMENT.AT - Geplante Obsoleszenz, Schattenarbeit, VW ... - Lebensmittel-Check: 11 Aufreger 1/2016

Geplante Obsoleszenz, Schattenarbeit, VW ...

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KONSUMENT 3/2016 veröffentlicht: 25.02.2016

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Apfel schmeckt nicht mehr nach Apfel

Mit großem Interesse verfolge ich Euren Lebensmittel-Check. Es ist ja unglaublich, was da alles auf dem Rücken der Konsumenten passiert – macht bitte weiter so! Vielleicht ändert sich doch einiges …

Ich möchte das Thema erweitern – und zwar um das Obst. Alle empfehlen, mehr Obst zu essen, und das ist auch gut so. Allerdings: In meiner Jugend habe ich sehr viel Obst gegessen, da haben Äpfel noch nach Äpfeln geschmeckt, Weintrauben nach Weintrauben, Pfirsiche nach Pfirsichen usw.

Angeregt durch Eure Berichterstattung habe ich die Herbst- und Wintereinkäufe Revue passieren lassen. Das Fazit ist niederschmetternd! Äpfel: Sie schauen wunderschön aus, sind wunderschön verpackt – und sie schmecken nach nichts. Neun von zehn Äpfeleinkäufen wurden zu Kompott verarbeitet. Orangen: Bei vier Einkäufen (von zehn) trocken, ungenießbar und im Biomüll entsorgt. Weintrauben: Bei sechs (von zehn) Einkäufen ebenfalls geschmacklos. Pfirsiche und Birnen im Frühjahr: Reines Lotteriespiel. Unser Obstkonsum hat sich in Richtung Bananen und Mandarinen gerichtet!

Nachbemerkung: Wir kaufen möglichst Bio, regionale Produkte und wir schielen auch nicht auf den tiefsten Preis … Meine Frau und ich rätseln seit langem, warum das so ist. Oder haben wir immer nur Pech beim Einkauf?

Willy D.
Wien