KONSUMENT.AT - Kaffeekapseln, VW, Windows 10 ... - ÖBB: Railjet 1/2016

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KONSUMENT 1/2016 veröffentlicht: 23.12.2015, aktualisiert: 25.02.2016

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Zum Abgewöhnen

Der Verkehrsverbund Ost-Region verkauft ein so genanntes Top-Jugendticket, das freie Fahrt auf Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gewährt. Das ist nur im Prinzip lobenswert. Will ein Berechtigter damit über die Landesgrenzen hinaus fahren, ist natürlich ein Zusatzticket zu lösen. So weit, so gut. Der Preis dafür richtet sich bei den ÖBB aber nicht einheitlich nach der Entfernung ab Landesgrenze, sondern unterschiedlich nach Zughaltestellen.

Will man zum Beispiel von Wien nach Linz, ist eine Zusatzkarte im Railjet bereits ab St. Pölten zu kaufen, im etwa gleich schnellen IC erst ab St. Valentin. Damit kostet das Railjet-Zusatz-Ticket das Siebenfache des IC-Zusatz-Tickets. Ist dieser „Railjet-Zuschlag” für Kinder und Jugendliche den Verantwortlichen der ÖBB nicht peinlich? Zumal etwa ein Westbahnticket für Kinder Wien–Linz dann deutlich billiger wäre als allein der ÖBB-Aufschlag St. Pölten–Linz für Kinder mit Top-Jugendticket?

Werner Zirngast
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