Leserbriefe

Konsument 5/2001

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Konsument 5/2001 veröffentlicht: 01.05.2001

Inhalt

Konsument 11/2000:
Kindercomputer 

Nicht vergleichbar 

Unseren Produktdesignern ist zweifellos gelungen, den Geräten ein tolles Aussehen – wie ein echter PC – zu geben. Sie in Funktion und Ausstattung zu vergleichen ist ebenso wenig sinnvoll wie die Wertung Kinder-Elektroauto zu Mittelklasse-PKW.

Kindercomputer machen mit der Bedienung „echter PCs“ vertraut: mit der Tastatur, der Maus, dem CD-Laufwerk, den Programm-Icons. Natürlich in einer für Kinder vereinfachten Art und Weise.
Kindercomputer können von Kindern nach kurzer Anleitung alleine bedient werden. Es muss beim Spielen also kein Erwachsener helfen.

Dem zitierten Psychologen, der weiß, dass Drei- bis Vierjährige mit dem PC umgehen können, widerspricht jegliche Erfahrung.

Die verwendete einfachere Technologie als im PC ist meiner Meinung nach für ein Spielzeug auch angemessen – wenn das Spielzeug zwischen 1000 und 1900 Schilling kostet, ein echter PC aber zwischen 15.000 und 20.000 Schilling.

Wolfgang Leister
Ravensburger GesmbH
Internet

Konsument 2/2001:
Lockangebote

 

Notebook bei Hofer 

Der (Lebensmittel-)Diskonter Hofer bot laut Flugblattwerbung einen Laptop der Marke Gericom Web Boy 800 zu einem Preis von knapp unter 25.000 Schilling an. Am selben Tag zwischen 9 und 10.30 Uhr war das Produkt in (wahrscheinlich allen) Filialen entweder bereits ausverkauft oder nicht geliefert worden. Ich habe selbst in fünf(!) Filialen nachgefragt. Jetzt werde ich längere Zeit alle Hofer-Angebote ignorieren.

Stefanie Schmid
Wien

Wir haben dazu mehrere Konsumentenbeschwerden erhalten. Der VKI hat in diesem Fall eine so genannte Verbandsklage gegen Hofer eingebracht. Über den Ausgang des Verfahrens werden wir noch berichten.
Die Redaktion

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo