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Neues aus der Medizin - Konsument 1/2001

Kinder sind trinkfaul

Kinder nehmen zu wenig Flüssigkeit zu sich, das stellte das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung fest. Insbesondere Mädchen trinken viel zu wenig. Wer ausreichend trinkt, kann jedoch vielen Krankheiten vorbeugen und eher auf das Naschen zwischendurch verzichten. Stellen Sie Kindern zu jeder Mahlzeit, aber auch zwischendurch, Getränke bereit, um sie an das Trinken zu gewöhnen: am besten Leitungswasser, mit Zitrone abgeschmeckt, oder ungesüßten Kräutertee.

Ginseng mit Nebenwirkungen

Die Ginsengwurzel ist als Stärkungsmittel so beliebt, dass weltweit mehr davon verkauft wird, als angebaut werden kann: Jedes zehnte Präparat ist – laut Fachzeitschrift Lancet – eine Fälschung. Noch dazu ist der angebliche Nutzen – Stärkung der Immunkräfte, Potenz und geistigen Leistungskraft – nicht ausreichend belegt. Unerwünschte Effekte sind dagegen zahlreich dokumentiert: Durchfall, psychische Veränderungen, Bluthochdruck, Hautreaktionen und das lebensbedrohliche Stevens-Johnson-Syndrom.

Qualität im Netz

Welche Gesundheitsinfos im Internet sind von Geschäftsinteressen unabhängig, auf welche Aussagen kann man sich verlassen? Qualitätsgeprüfte Informationen aus erster Hand erhält man an der Adresse www.patienteninformation.de, dafür garantiert die ärztliche Zentralstelle für Qualitätssicherung. Hier stellen die (deutschen) Fachärzte-Gesellschaften die richtige Behandlung verschiedener Krankheiten vor. Die Seite ist übersichtlich gestaltet, die Suche einfach, die Texte sind ausführlich, aber etwas nüchtern.

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