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Neues aus der Medizin - Konsument 10/2001

Reisetrophäen

Wenige Reiselustige wissen, wie dauerhaft manche „Mitbringsel“ sind: Tritt nach einem Tropenaufenthalt Fieber auf, muss man bis zu einem Jahr lang immer eine Malaria in Betracht ziehen. Die Inkubationszeit liegt zwischen sieben Tagen und mehreren Monaten. Ruheformen des Erregers können sogar Jahre und Jahrzehnte in der Leber überdauern. Wichtigster Schutz ist Vorbeugung durch wirksame Repellents, möglichst viel Haut bedeckende Kleidung und ein Moskitonetz, sobald die Dämmerung hereinbricht. In tropischen Gebieten sollten vorbeugende Medikamente kontinuierlich und auch nach der Rückkehr genau nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden. Die Wahl der Mittel richtet sich nach Reiseziel und Resistenzen vor Ort sowie nach persönlichen Faktoren. Bei Reisen in Länder mit geringer Malaria-Häufigkeit wird nur zur Mitnahme von Stand-by-Medikamenten geraten. Detaillierte Informationen im Internet: www.dtg.mwn.de

Anti-Aging

Ob Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel gegen das Altern helfen, ist mehr als zweifelhaft. Eher hilft, was auch sonst als gesund gilt: Wer Obst und Gemüse, Fisch, fettarme Milchprodukte und Hülsenfrüchte isst, hat weniger Falten an Händen und Gesicht, stellten laut Ärztezeitung Forscher aus Schweden, Australien und Griechenland an 450 70-jährigen Menschen fest. Die faltigste Haut hatten jene, die gern Süßes naschen, Butter und Fleisch essen, rauchen und sonnenbaden. (www.aerztezeitung.de)

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