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Mahnschreiben

Kein Grund zur Panik

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KONSUMENT 3/2020 veröffentlicht: 27.02.2020

Inhalt

Beispiel Mahnschreiben

Lassen Sie sich nicht einschüchtern! In unserer Beratung sind wir immer wieder mit unseriösen Mahnschreiben konfrontiert. Schreiben wie das folgende können Sie getrost vergessen.

"Sehr geehrtes Mitglied von www.maps-24-routenplaner.com! 

Leider haben Sie die offene Rechnung mit der Nummer 54771 vom 03.05.2019 noch immer nicht beglichen. 
Wir haben nun einen Vollstreckungstitel bei Gericht gegen Sie erwirkt. 

Aus diesem Grund wird Sie am Freitag, den 04.08.2019 um 10:00 Uhr unser Inkasso Team besuchen, um Ihre Wertgegenstände zu pfänden. 

Soweit es möglich ist, werden die Gegenstände mit dem Kleintransporter abtransportiert, für größere Gegenstände wird eine Spedition beauftragt. 
Sollten Sie nicht zu Hause sein oder die Tür selbst öffnen, wird ein Schlüsseldienst hinzugezogen, der die Tür dann öffnen wird. 
Die Mehrkosten müssen wir Ihnen natürlich zusätzlich in Rechnung stellen. 
Sollten Sie Widerstand leisten, werden wir die Polizei hinzuziehen. 

Die einzige Möglichkeit diese Maßnahme noch abzuwenden, ist die unverzügliche Bezahlung des offenen Betrages von 750,00 Euro per Amazon Gutschein, dem sicheren online Bezahlsystem, bis spätestens Dienstag, den 01.08.2019. 

Sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, senden Sie uns umgehend Amazon Gutscheine im Wert von 750,00 Euro per E-Mail, anderenfalls sind wir gezwungen, Ihre Wertgegenstände zu pfänden und zu veräußern. 

Sie erhalten Amazon Gutscheine unter anderem in jeder gut sortierten Postfiliale, in Kiosken, Tankstellen sowie in Geschäften wie Netto, Penny, REWE, DM Drogeriemärkten und vielen mehr. 
Sie können Amazon Gutscheine auch bequem von zu Hause aus über Ihr Amazon Konto unter www.amazon.de kaufen."

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Kommentare

  • Mahnspesen
    von medienhandel am 27.02.2020 um 18:24
    Muss man Mahnspesen bezahlen?