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KONSUMENT 4/2018 veröffentlicht: 22.03.2018

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Kaminkehrer am Wort

Warum wir in Österreich keine einheitliche Kehr- bzw. Feuerpolizeiordnung und Luftreinhalte-Gesetze haben, kann auch ich Ihnen nicht erklären und ist eine Frage an die Macher diverser Gesetze und Verordnungen. Eine Erklärung wäre das durch die geografische Lage andere Heizverhalten etwa der Vorarlberger, Tiroler und Salzburger gegenüber Burgenland, Wien und Niederösterreich.

Zu den täglichen Aufgaben eines Kaminkehres zählt das Reinigen und Überprüfen diverser Rauch- und Abgasfänge sowie Feuerstätten aller Art, vorbeugender Brandschutz , Umweltschutz uvm. Bei der Reinigung von Rauchfängen glaube ich bedarf es keiner Erklärung. Beseitigung von Ablagerungen und brennbaren Rückständen (Ruß) aus Fängen mit festen Brennstoffen. Anders verhält es sich nach Meinung der meisten Kunden bei Gas- oder Ölbrennwertgeräten. Ist eh nur Wasser! Ein Blick auf die Abgaswerte des Kessels verrät etwas anderes. Sonst könnte man „das Wasser“ trinken oder den Wasserdampf über Dunstabzug oder Kanal entsorgen.

Wir Rauchfangkehrer kümmern uns nicht nur darum, dass die Abgase ordnungsgemäß den Weg ins Freie finden, sondern kontrollieren auch, ob die Heizanlage mit ausreichend Frischluft versorgt wird. Im Übrigen hat sich in meiner 30-jährigen Kehrkarriere noch kein Kunde einen Urlaubstag nehmen müssen (älterer Leserbrief). Mit etwas gutem Willen beiderseits wurde und wird immer ein Termin gefunden. „Mit Reden kemmen die Leit zamm.“

Elmar K. (Kaminkehrer aus Leidenschaft)
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KONSUMENT hatte zuletzt unter Rauchfangkehrer 7/2017 über dieses Thema berichtet und damit eine Flut an Leserbriefen ausgelöst.

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