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Asfinag, Posttarife, Raps-und Sonnenblumenöl, Trinkwasser ...

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KONSUMENT 7/2018 veröffentlicht: 28.06.2018

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Vignette vergessen

Das ordnungsgemäß mit einer Vignette ausgestattete Auto meiner Frau hatte einen Motorschaden. Sie kaufte sich einen günstigen Gebrauchtwagen. Dabei übersah sie, dass keine Vignette geklebt war. Wöchentlich mindestens einmal fuhr sie nach Wien. So auch am 17.4.2018.

Am 8.5., also 3 Wochen später, flatterte eine Zahlungsaufforderung der ASFINAG ins Haus, die Ersatzmaut in der Höhe von 120 € zu überweisen, weil keine gültige Vignette geklebt war. Sofort wurde die Vignette gekauft und geklebt, die Ersatzmaut von 120 € überwiesen.

Am 18.5. kam die nächste Rechnung über ein Delikt vom 26.4.2018. Ein Anruf bei der ASFINAG brachte nichts; die Dame erklärte uns den Gesetzestext, meine Frau hätte keinen Anspruch, von ihrem Delikt früher verständigt zu werden. Sollten mehr als 3 Rechnungen einlangen, sollte sie sich melden. Uns blieb nur die Bezahlung der nächsten 120 €.

Am 28.5. kam tatsächlich die dritte unliebsame Überraschung über eine nicht geklebte Vignette vom 4.5.2018. Wäre die Verständigung innerhalb von 14 Tagen erfolgt, hätte meine Frau sich 240 € erspart.

Die nicht geklebte Vignette geht auf unsere Kappe. Aber muss das gleich so eine Abzocke seitens der ASFINAG sein? 360 € plus eine neue Vignette für ein vergleichsweise harmloses Delikt? Gesetz ist Gesetz – dahinter kann man sich bequem verstecken!

Franz W.
Hadres