Aufgespießt

Konsument 10/1999

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Konsument 10/1999 veröffentlicht: 01.10.1999

Inhalt

Zwangsbeglückung

Eine Italienreise lockte beim Gewinnspiel der renommierten Schuhhandelskette. Ein Pärchen beteiligte sich. Einige Zeit später flatterte Post ins Haus: Man habe gewonnen. „Ihrem Gewinnspielkupon entnehmen wir, dass Sie diese Reise gemeinsam mit einem Partner antreten wollen. Selbstverständlich reservieren wir gerne das gewünschte Doppelzimmer.“ Der Gewinn galt nur für eine Person, Erlagschein und Reisebestätigung lagen bei. Als voll zahlende Teilnehmerin zur Reise vergattert zu werden, war nun nicht im Sinne der „Begleitperson“, sie stornierte verärgert. Wären die beiden, so wie es üblich ist, zuvor in einer Gewinnbenachrichtigung gefragt worden, ob sie ihren „Gewinn“ überhaupt antreten wollen, wäre allen Beteiligten viel Aufregung erspart geblieben.

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