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Bankspesen

Über Gebühr

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Konsument 8/2001 veröffentlicht: 01.08.2001

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Sparbuch-Schröpfen

Dereinst in grauer Vorzeit war ein Sparbuch gratis. Dann kamen die Auflösegebühren. Seit kurzem werden in einigen Fällen dafür sogar Kontoführungsgebühren verlangt (siehe weitere Artikel: „Service non stop“ [Konsument 1/2001]). Die Volksbank hält das System für ausbaufähig: Sogar Posten für Abschlussgebühr und Zeilengebühr sind bereits vorgesehen. So will man den Österreichern ihr geliebtes Büchlsparen abgewöhnen.

Weitere Spesen

Aber auch lukrativere Sparformen sind mit Kosten verbunden. Bei Wertpapieren gibt es Depot-, An- und Verkaufspesen, bei Investmentfonds oft einen Ausgabeaufschlag. Die Raiffeisenlandesbank NÖ- Wien zeigt, wie man gebührenmäßig kreativ vorgeht. Und verlangt für Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag Zuschläge, so es sich um „fremde“ Fonds handelt. Die Spesenpalette wird auch um Gebühren beispielsweise für Limitänderungen der Orders (5 Euro, Kärntner Sparkasse) oder für den Übertrag des Depots (1500 Schilling, Raiffeisenlandesbank Tirol) „bereichert“.

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