KONSUMENT.AT - Bargeld-Abschaffung, Bestattungskosten, Erdäpfelkauf, Verpackungen ... - Erdäpfelkauf 11/2017

Bargeld-Abschaffung, Bestattungskosten, Erdäpfelkauf, Verpackungen ...

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KONSUMENT 1/2018 veröffentlicht: 21.12.2017

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Ärgerlich

Ich ärgere mich schon seit Jahren über diese verwirrenden Bezeichnungen „vorwiegend festkochend“ etc. beim Kauf von Erdäpfeln. Warum muss alles „GUTE ALTE“ geändert werden. Mehlig und speckig sind gebräuchliche, bekannte und verständliche Begriffe. Ich muss jedes Mal überlegen, welche sind jetzt welche?

Helga S.
E-Mail

Ditta für alles?

Ich koche gerne und viel Verschiedenes, habe aber keine Lust, mehrere Erdäpfelsorten zu Hause zu haben, weil angeblich die mehligen für dies und die festkochenden für das besser geeignet sind, da bleibt immer was über und wird kaputt, wenn man sie dann länger nicht braucht und nicht richtig lagern kann. Zum Glück wurde mir vor vielen Jahren schon durch einen auch jetzt noch aktiven Fernsehkoch erklärt: Mit der Sorte Ditta kann man alles machen, und das ist nach meiner langjährigen Erfahrung auch so.

Renate K.

Glücksspiel

Es ist schon längst ein Glücksspiel einen guten Erdapfel zu finden. Bei Merkur kaufte ich Ofenkartoffeln, 10 Stk. im undurchsichtigen Papiersack, davon waren 4 Stk. faulig. Ebenso im selben Markt Pfanni‘ s „Beste Ernte“ festkochend 2,5 kg, teuer und ebenfalls einige zum Wegwerfen und von derart unterschiedlicher Größe, dass man sie vor dem Kochen sortieren muss.

Man sollte auf Grund der neuesten technischen Möglichkeiten annehmen können, dass die Sortierung besser zu handeln wäre. Außerdem schmecken die meisten, auch Markenware, nicht mehr so wie früher und man kann sich an keiner Sorte mehr orientieren. Kauf bei Penny, 5 kg festkochend zum selben Preis wie bei der Konkurrenz die 2,5 kg kosten, und tadellose Ware erhalten, die auch noch schmeckt. Es ist leider nicht mehr so, dass die viel teureren Erdäpfel auch die Besseren sind.

Robert W.

Wer soll sich da auskennen?

Ich gebe dem Leserbriefschreiber hinsichtlich der Kennzeichnung der Erdäpfel vollkommen recht. In jedem Kochbuch wird von mehligen (für Püree, Teig etc.) und von speckigen (für Salat, Petersilerdäpfel etc.) Erdäpfeln gesprochen. In den Märkten bekommt man haupsächlich „vorwiegend festkochend“ angeboten. Wer soll sich da auskennen? Unter „vorwiegend festkochend“ ist eigentlich zu verstehen, dass verschiedene Sorten im „Sackerl“ sind. Das wollen wir aber nicht. Die Bezeichnung „mehlig“ oder „speckig“ sollte wieder Platz greifen.

DI Manfred Z.
Gaaden

Vielen Dank für die vielen Erfahrungsberichte! Ein großer Bericht über Erdäpfel ist bereits für die Februar-Ausgabe in Vorbereitung.

Die Redaktion