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Bestattung

Der letzte Weg

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Konsument 9/2003 veröffentlicht: 25.08.2003

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Gebühren sind fix

Als Richtwert: Die reinen Bestattungskosten einer Erdbestattung machen durchschnittlich zwischen 2500 und 4000 Euro aus. Dieser Preis ist vor allem von der Wahl des Sarges abhängig. Eine Feuerbestattung ist durchschnittlich um rund 800 Euro billiger. Hinzu kommen allerdings noch weitere Kosten, wie beispielsweise für die Kirche, den Friedhof, die Partezettel, Blumendekoration oder Musik. Die Höhe dieser Ausgaben hängt primär davon ab, welche Leistungen die Hinterbliebenen in Anspruch nehmen möchten, und bewegt sich meist in einem Rahmen zwischen 2000 und 3000 Euro. An den kommunalen Gebühren für die Grabnutzung und Bestattung lässt sich allerdings nicht rütteln, die sind festgesetzt. In den meisten Fällen nimmt der Bestatter den Angehörigen die vielen Wege ab. Auch die Aussendung der Partezettel wird auf Wunsch vom Bestatter übernommen. Das ist eine Erleichterung, aber natürlich nicht gratis. Für jede Leistung müssen Sie tief in die Tasche greifen.

Freigabe des Konstos beim Bezirksgericht

Normalerweise wird die Beerdigung aus dem Nachlass bezahlt. Da die Konten des Verstorbenen bis zur Erledigung der Erbschaftsangelegenheiten gesperrt sind, kommt es oft zu einem finanziellen Engpass. In diesem Fall muss ein Antrag auf Freigabe beim zuständigen Bezirksgericht gestellt werden. Der Betrag für das Begräbnis wird dann freigegeben und unterliegt nicht der Erbschaftssteuer. Sollte kein hinreichendes Nachlassvermögen vorhanden sein, können die Ausgaben in einem bestimmten Ausmaß als außergewöhnliche Belastung steuerlich anerkannt werden.

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