KONSUMENT.AT - Bestattung - Ablauf nach einem Todesfall

Bestattung

Der letzte Weg

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Konsument 9/2003 veröffentlicht: 25.08.2003

Inhalt

So ist der Ablauf nach einem Todesfall

  • Totenbeschau: Wenn der Tod außerhalb eines Krankenhauses (z.B. im Wohnhaus) eintritt, sind die nächsten Verwandten oder aber jene Personen, die den Tod bemerken, zu einer Meldung verpflichtet. Der gerufene Notarzt oder Exekutivbeamte verständigt dann den Totenbeschauarzt, der eine Todesbescheinigung ausstellt.
  • Bestatter: Der Bestatter weist Sie auf alle zu erledigenden Wege hin und nimmt Ihnen auch die meiste Bürokratie ab. Mit ihm klären Sie die Art (Feuer- oder Erdbestattung) und den Ort (Friedhof/Urnenhain) der Bestattung, die Wahl des Sarges und den Ablauf der Trauerfeier. Auch Kleidungsstücke für den Verstorbenen müssen dem Bestatter zur Verfügung gestellt werden.
  • Standesamt: Das am Sterbeort zuständige Standesamt ist spätestens am nächsten Werktag zu verständigen, um die Eintragung im Sterbebuch vorzunehmen. Dazu benötigt man: die Todesbescheinigung des Totenbeschauarztes, Geburtsurkunde, allfällige Heiratsurkunde, Meldezettel und Staatsbürgerschaftsnachweis des Verstorbenen. Jene Person, die Anzeige erstattet, sollte sich mit einem Lichtbildausweis legitimieren. Vom Standesamt wird eine Todesbestätigung ausgestellt.
  • Sterbeurkunde: Mehrere Exemplare ausstellen lassen. Das Dokument ist für viele Änderungen erforderlich. Z.B. Kündigung von Mietverträgen, Mitgliedschaften oder Abonnements, Löschen von Daueraufträgen, Ab- oder Ummelden von Strom-, Gas- oder Fernsehgebühren.

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