Billig-Fluglinien

Ein Trinkgeld für den Piloten?

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Konsument 2/2003 veröffentlicht: 17.01.2003

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Exklusiv war das Fliegen schon lange nicht mehr, aber durch die Billig-Airlines verliert es den letzten Hauch von Luxus. Sparsame Touristen, die mit Glück vielleicht sogar ein besonders billiges Werbeticket (für 1 Euro nach London etc.) ergattert haben, schnü-ren vor dem Abflug ein Ränzlein mit Proviant, weil an Bord kein Essen serviert wird. Der Tourist mit Stil nimmt zum Butterbrot – passend zur Höhenlage – eine Bergsteigerwurst mit. Der volksverbindende Brauch, dass über tausend Meter alle per Du sind, hat sich beim Fliegen noch nicht durchgesetzt, aber das kann noch werden.

Die kulinarischen Unterschiede zu normalen Fluglinien sind übrigens gar nicht mehr so groß. Auch auf kürzeren Linienflügen gipfelt der Gaumenschmaus gelegentlich schon in einem Käseweckerl. Was für den Magen sicher gesünder ist als der Stress, der in der Kabine ausbricht, wenn zwischen Wien und Athen 200 warme Menüs im Laufschritt serviert werden.

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