Canon: Cashback-Aktion

Falsche Antwort

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KONSUMENT 11/2018 veröffentlicht: 25.10.2018

Inhalt

Hier zeigen wir wir Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten. - In diesem Fall geht es um die Firma Canon, die mit einer Geld-Zurück-Aktion wirbt, die ohne bestimmten Code nicht umsetzbar ist.

Oft sind es kleine Details, die im Alltag Ärger hervorrufen, mit ein bisschen gutem Willen aber leicht aus der Welt zu schaffen wären. Ein Beispiel dafür haben wir mit der Leserpost hereinbekommen. Ein Konsument aus der Steiermark erhielt zusammen mit einem im Fachhandel gekauften Canon-­Drucker einen Folder, in dem eine Cashback-­Aktion beworben wurde. Nach persönlicher Registrierung bekäme er demnach vom Hersteller bis zu 40 Euro rückerstattet. 

Fehlender Code für Cashback-Aktion

Etwa eine Woche nach Inbetriebnahme des Gerätes befüllte der Käufer ein sehr umfangreiches Online­-Formular mit seinen persönlichen Informationen, vom Namen über die Details seiner Bankverbindung bis hin zur Seriennummer des Druckers. Am Ende fehlte noch die European Article Number (EAN). Die befand sich leider auf der Außenseite des Verpackungskartons. Und den hatte der Konsument aus Platzgründen bereits entsorgt. 

Billige Ausrede?

Ein Anruf bei der Canon­-Servicehotline mündete in der Aussage, dass „man vielleicht einmal die Händler darauf aufmerksam machen sollte“. Nun ist das Anbringen des EAN-­Codes, dessen Zweck es ist, Produkte eindeutig identifizierbar zu machen und den Warenverkehr zu beschleunigen, nicht zwangsläufig Aufgabe des Herstellers. Dies im Zusammenhang mit der Cashback-­Aktion aber unter Bedauern auf die Händler zu schieben, wirkt wie eine billige Ausrede und ist mit Sicherheit nicht die Antwort, welche sich die Kunden erwarten.

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Kommentare

  • BRAUN X-Mas Cashback 2018
    von Christian Teffer am 04.11.2018 um 17:20
    Beim Kauf eines BRAUN Rasierers hat mich ein Werbemitarbeiter auf die Weihnachtsaktion aufmerksam gemacht. Diese Aktion ist ein billiger Werbeschmäh, denn entweder können oder wollen die Web-Entwickler den seit Wochen auftretenden "technischen Fehler" auf der Webseite zur Rückvergütung nicht finden. Als Alternative wird postalische Beantragung vorgeschlagen, wo auf einem Formblatt der EAN-Code der Verpackung und der IBAN verlangt wird. Wozu den EAN? Und die Originalrechnung? Wenn dann ein Garantie-/Gewährleistungsfall eintritt, was ist dann? Da ist die Rückvergütung nur mehr ein kleines Zifferchen und der Aufwand eines Schlamassels nicht wert.
    Einfacher gesagt ist das billiger Kundenfang/-nepp.
  • Verkaufs-Schmäh
    von Norbert KL am 26.10.2018 um 18:48
    habe vor einigen Jahren eine Canon Eos erworben, bei der mit 100€ Cashback geworben wurde, da wurden Daten verlangt, dass mir schwindelig wurde - nach der dritten Nachforderung von Nummern und Belegen hab ich‘s aufgegeben und auf die 100€ gepfiffen.....
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