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Direktvertrieb

Patziges Benehmen

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Konsument 10/1999 veröffentlicht: 01.10.1999

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In einem Brief klagte uns Frau Friedrich ihr Leid. Denn Kirby Wien war offenbar auf Tauchstation gegangen. Frau Friedrich wollte als Schadenswiedergutmachung 3200 Schilling als Kostenzuschuss zu einem neuen Teppich. Doch ihr Ansinnen war der Firma nicht einmal eine Antwort wert.

Als auch unser Brief an die Kirby Wien Hösel KEG ohne Reaktion blieb, griff unsere Beraterin zum Hörer. Nein, man habe nie irgendwelche Briefe erhalten. Aber man sei dafür ohnehin nicht zuständig: Dieser Herr Aigner sei ein freier Handelsvertreter, für dessen Handlungen die Firma Hösel keine Haftung übernehme. Die Firma Hösel sei nicht der Vertragspartner von Frau Friedrich. Kurz, das Telefongespräch war ein glatter Misserfolg.

Aber unsere Beraterin gab nicht auf. Nach längerem Verhandeln erklärte sich die Firma bereit, 1500 Schilling zu bezahlen – weniger als die Hälfte des von Frau Friedrich geforderten Betrages. Begründung: „Der Teppich war eh schon versaut.“ Frau Friedrich nahm das Angebot an, was hätte sie auch sonst tun sollen?

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