KONSUMENT.AT - E-Mobilität, Mähroboter, Verpackungen von Tierfutter ... - E-Mobilität 6/2020

E-Mobilität, Mähroboter, Verpackungen von Tierfutter ...

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KONSUMENT 8/2020 veröffentlicht: 30.07.2020

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Erfahrungsbericht

Nach 5 Jahren und 95.000 km Erfahrung mit Elektromobilität kann ich sagen, dass sich die Situation mit den Ladeanbietern europaweit deutlich verbessert hat. Die Preise an Ladestationen sind im Alltag nicht besonders relevant, da man in der Praxis nur sehr selten auswärts lädt. Zu Hause kostengünstig geladen, reicht eine Akkuladung meist für die Fahrt. Verbrenner-Autos müssen immer Tanken, E-Autos nur selten. Das unrealistisches Horrorszenario mit 40 Euro pro kWh ohne die Hintergründe zu erklären, ist jedenfalls entbehrlich und schreckt bloß E-Auto-Interessierte ab. Vielleicht ließ jemand das Auto lange an der Säule hängen und der Zeittarif lief weiter.

Österreichs Landesenergieversorger sind leider tatsächlich ein Negativbeispiel. Jeder macht eigene Tarifmodelle und verlangt hohe Roamingtarife, wenn man außerhalb des eigenen Gebiets lädt. Der BEÖ (Bundesverband Elektromobilität Österreich) sollte eigentlich die vielen Landesenergieversorger und Stadtwerke unter einen Hut bringen, ist aber ein zahnloser Verein. Hier wäre tatsächlich eine Regulierungsbehörde gefragt, den Missstand zu beseitigen.

Diese beiden Anbieter sind ganz besonders empfehlenswert:

Der EMC (Elektro-Mobilitäts-Club Österreich) bietet einen sehr attraktiven Tarif in Österreich, der nach Ladezeit abgerechnet wird.

Die EnBW (Energie Baden Württemberg) bietet einen transparenten kWh-Tarif für Österreich, Deutschland und Schweiz. Für AC-Ladung 39 Cent pro kWh bzw. 29 Cent bei 5 Euro mtl. Grundgebühr. DC-Schnellladung um 10 Cent mehr.

GoingElectric.de ist ein wichtiges Ladestationsverzeichnis, bei dem auch jeder mitarbeiten kann. Es ist besser und aktueller als die erwähnten von E-Control oder Tankstellen-Finder. Wäre toll, wenn Sie in der nächsten Ausgabe darauf hinweisen könnten!

Wolfgang H.
Schörfling am Attersee