KONSUMENT.AT - Energiekosten-Stop, Palmöl, Supermarkt-Backshop ... - Supermarkt-Backshop 4/2017

Energiekosten-Stop, Palmöl, Supermarkt-Backshop ...

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KONSUMENT 6/2017 veröffentlicht: 24.05.2017

Inhalt

Verbesserungsvorschläge

Ihrer Beschreibung der derzeitigen Handhabung des Gebäckverkaufs in Supermärkten ist nichts hinzuzufügen. Aber es ginge auch ein wenig besser, den Ablauf betreffend, wie z.B. in Finnland:

Methode 1: Die Gebäckstücke liegen sortiert in Behältern, die unseren ähnlich sind. Die Behälter sind mit einer Nummer gekennzeichnet. Man entnimmt die gewünschten Stücke (mit Zange, aber es gibt mehr als nur eine) und gibt sie in ein Sackerl (es stehen Sackerln verschiedener Größe zur Verfügung). Dann legt man das ganze auf die danebenstehende Waage und tippt die entsprechende Nummer ein. Ein Klebeetikett mit diversen Angaben und Preis wird ausgedruckt. Vorgang also wie z.B. beim Obst- oder Gemüsekauf bei uns.

Methode 2: Man entnimmt die Gebäckstücke wie oben und geht damit zur Waage. Dort tippt man zuerst die Anzahl der Gebäckstücke ein und dann die entsprechende Nummer. An der Kasse wird nur mehr das ausgedruckte Klebeetikett eingescannt. Fertig. Natürlich gibt‘s auch fertig abgepackte Einheiten.

Weitere Verbesserungsvorschläge für andere Bereiche wären eine Nummernausgabe für Fleisch- und Wursttheke. Man erspart sich damit Drängeleien und Anstehen und kann die Ware im Vorhinein begutachten, was beim derzeitigen System schwer möglich ist (Theke verstellt, Ware nicht einsichtig; erst wenn man drankommt, kann man entscheiden).

Dr. Norbert B.
Berndorf

Zum Leidwesen der Kunden?

Ihr Artikel trifft die Realität wirklich sehr. Wir haben hier am Land nur das eine Lebensmittelgeschäft, wie von Ihnen genannt den Billa, und sind darauf angewiesen, dort einzukaufen. Das mit dem neuen System mit dem Gebäck ist wirklich sehr problematisch. Leider ist das den Erfindern glaube ich nicht wirklich bewusst.

Es gibt große Unterschiede, wo man einkauft, Land oder Stadt. Wo keine Konkurrenz ist, wird leider geschlampt. Die Mitarbeiter erklären, dass sie durch das System bedeutend mehr Arbeit haben und nicht wie gedacht mehr Zeit haben, um sich um die Kunden zu kümmern. Leider kein extra Personal oder Erhöhung der Wochenstunden für die Mitarbeiter, die die Backshops betreuen.

Billa macht nur das nach, was andere begonnen haben, aber leider nicht sehr effizient. Das neue System lässt sich leider nicht überall gleich gut und gleich erfolgreich umsetzen. Das alles zum Leidwesen der Kunden, die sich mit dem System anfreunden müssen, so wie es bei uns der Fall ist.

User "Merlin 1"