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Energiekosten-Stop, Palmöl, Supermarkt-Backshop ...

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KONSUMENT 6/2017 veröffentlicht: 24.05.2017

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Bio heißt nicht gleich gut

Der größte Teil des weltweit hergestellten Palmöls wird ausschließlich für den sogenannten Agrosprit (42%) verwendet. Den Rest teilen sich Nahrungsmittel (32%), Futtermittel (8%), Reinigungs- und Waschmittel (9%), Kerzen (5%) und Kosmetika (1%). Doch was als verringerter CO2-Ausstoß dargestellt wird, verursacht in Wirklichkeit mehr Treibhausgase.

Auf Sumatra (Indonesien) werden, um die boomende Nachfrage nach Palmöl zu erfüllen, Regenwälder abgeholzt und sogar abgebrannt. Wie Sie im Artikel Palmöl 2/2017 feststellen, schadet das nicht nur den Menschen und Tieren, sondern auch dem Klima. Hinzu kommen dann die Verarbeitung der Ölpflanzen zu Palmöl und der aufwendige Transport nach Europa. Schlussendlich wird dadurch noch mehr CO2 freigesetzt, als durch die Verwendung von Agrosprit eingespart hätte werden können.

Mir ist es deshalb ein Anliegen, weniger das Auto und mehr die „Öffis“ zu benutzen und kleinere Strecken lieber mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu bewältigen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit.

Eva M.
Rankweil