KONSUMENT.AT - Fluggepäck, ÖBB, Repair Cafés ... - Fluggepäck 6/2016

Fluggepäck, ÖBB, Repair Cafés ...

Ihre Meinung ist uns wichtig

Seite 4 von 12

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 9/2016 veröffentlicht: 25.08.2016

Inhalt

Unverschämt

Der Leserbrief in Ihrer Ausgabe 8/2016 veranlasst mich, Sie auch über meine kürzliche Erfahrung mit Air Berlin zu informieren. Mein Mann und ich haben Flüge von Graz nach Stockholm gebucht, und zwar den Tarif inkl. ein Stück Freigepäck à 23 kg. Wir wollten in Graz mit einem Koffer (22 kg) und einem Golfgepäck (14 kg) einchecken. Obwohl dies unser gesamtes Gepäck war, mussten wir zusätzlich für das Golfgepäck bezahlen – und zwar 115 Euro! – weil die Dame uns erklärte, das Golfbag gilt nicht als freies Gepäckstück. Nun sind wir schon mehrmals mit solchem Gepäck geflogen, bisher immer ohne Beanstandung. Außerdem sind Freunde von uns zuvor ebenfalls nach Stockholm geflogen, hatten einen Koffer, ein Golfbag, für das sie nichts bezahlten, und ein weiteres Golfbag, das vorher angemeldet war und bezahlt wurde. Keine Probleme!

Gemeinsam sind wir nun am Samstag den 29.7. wieder von Arlanda zurückgeflogen, und konnten anstandslos das Golfbag als zweites Gepäckstück aufgeben. Auf der Website von AB steht eine Reihe von Erklärungen über die Gepäckstücke. Unter Pos. 1) Freigepäck steht nur die Begrenzung von 23 kg. Keine Einschränkung zu Größe oder Art (Sportgepäck) ist dort angegeben. Unter Sportgepäck ist nur die Variante „zusätzliches“ Sportgepäck angeführt. Auf meinen Hinweis, dass wir schon mehrmals so geflogen sind, wurde mir lakonisch mitgeteilt, dass das neu ist.

Ich glaube aber nicht, dass es rechtlich in Ordnung ist, wenn beim Freigepäck keine Einschränkungen angeführt sind. Es geht natürlich um keinen großen Betrag, aber trotzdem sind diese Praktiken unverschämt.

Marianne O.
St. Nikolai