KONSUMENT.AT - Friedhofsgebühren - Zusammenfassung

Friedhofsgebühren

Ewige Ruhe zu stolzen Preisen

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KONSUMENT 2/2012 veröffentlicht: 18.01.2012

Inhalt

Friedhofsgebühren: Zusammenfassung

  • Das Lebensende planen. Sie wollen nichts dem Zufall überlassen? Und wissen genau, wo und wie Sie beigesetzt werden wollen? In dem Fall empfiehlt es sich, schon zu Lebzeiten ein Grabnutzungsrecht zu erwerben.
  • Grüne Oasen. Die Friedhöfe sollen nicht zu Steinwüsten verkommen. Daher kommt ein Rasengrab grundsätzlich günstiger als ein Grab mit Deckplatte.
  • Freie Wahl. Früher bestand in Wien eine zonengebundene Zuordnung der Grabstellen. Heute kann der Friedhof innerhalb der Stadt frei gewählt werden, und zwar unabhängig vom (letzten) Wohnsitz.
  • Komfort hat seinen Preis. Für ein Grab nahe dem Haupteingang ist mehr zu zahlen als für eines am Rand.

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Wertung: 4 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Grabgebühren am Land
    von movinC am 11.02.2012 um 06:23
    Zum Kommentar von Hueher ist anzumerken, dass die 18€ pro Jahr oder 180€ für 10 Jahre auch in der Steiermark auf vielen Pfarrfriedhöfen gelten. Das ist aber der absolute Minimumtarif den die Diözese vorschreibt, damit die Friedhöfe nicht Defizite ansammeln, und gilt auch nur für eine Grabstelle. Für ein Doppelgrab, häufig bei Familiengräbern der Fall, ist das doppelte zu bezahlen. Teuer ist für die Friedhöfe vor allem die Müllentsorgung und die allgemeine Friedhofpflege. Bei kleinen Friedhöfen am Land, die kaum Gebäude zu erhalten haben und wo die Leute es akzeptieren, dass im Winter nur die Hauptwege freigehalten und gestreut werden, die Leute die Mülltrennung einigermaßen einhalten und wo keine Toilettenanlagen gepflegt werden müssen (oder sich diese im Pfarrhof befinden), verbunden mit einer recht guten Zahlungsmoral, halten sich die Fixkosten soweit in Grenzen, dass recht günstige Grabgebühren angeboten werden können. Erfahrungsgemäß verschwinden all diese Vorteile, je größer der Friedhof und je städtischer die Umgebung und Grabinhaber sind. Die genannten Gebühren in Wien sind allerdings doch sehr hoch, wir kennen aber ganzen Gebührenkatalog nicht. Grabplattenbedeckungen, soweit überhaupt erlaubt, Grüfte und mitunter auch Randgräber können auch am Land teurer sein.
  • Jedenfalls, die Wiener Friedhöfe sind das teuerste in Österreich !!
    von Hueher am 06.02.2012 um 12:10
    ich kann eigentlich nicht verstehen, warum MUß man im 10 Jahres Rythmus bezahlen?? Ich bin Pensionist, habe eine kleine Pension und wenn der termin dann ist, muß+soll ich auf einem Schlage, wie zuletzt vor einiger Zeit, € 1250,- hinlegen??!! Anders darf man nicht bezahlen!! In Kärnten ( Wolfsberg zB.) kostet ein gleichwertiges Grab, pro Jahr "nur" 18,-€ !!!???!!! das sind dann so um die € 180,- / 190,- pro 10 Jahre............ Wer kann mir nun erzählen, warum in Wien diese hohen Summen bestehen???? Unser familiengrab besteht seit mehr als 100 Jahren am Zentralfriedhof, und warum muß man für soetwas derartig viel bezahlen????? Da lobe ich mir eine Bestattung in Thailand, wo dieses gratis ist, und nur mit Spenden an die Mönche des Klosters zu bezahlen ist........eine Feuerbestattung mit Urne !