KONSUMENT.AT - Geschirrspüler, Schneeräumung, Smart Meter, Stress an der Supermarkt-Kassa ... - Selbstbedienungskassen im Supermarkt 12/2018

Geschirrspüler, Schneeräumung, Smart Meter, Stress an der Supermarkt-Kassa ...

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KONSUMENT 3/2019 veröffentlicht: 28.02.2019

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Ärger

Ich probiere hin und wieder diese Selbstbedienungskassen aus. Zu 98 % ärgere ich mich dann darüber, denn irgendetwas klappt nicht und man muss dann trotzdem auf Kassenpersonal warten, was bedeutet, dass ich einen unerwartet und deutlich längeren Zeitaufwand für den Bezahlvorgang habe, als wenn ich mich gleich an einer Kassa mit Personal angestellt hätte. Bei Alkohol muss immer ein Kassenbetreuer herkommen. Das Einlösen von Rabatten geht auch kaum alleine. Der Kauf von loser Ware wie bspw. Gebäck macht auch immer wieder Probleme.

In Deutschland (Freilassing) habe ich bei den beiden großen Supermärkten Globus und Kaufland die Erfahrung gemacht, dass immer eine Kassenaufsicht anwesend ist und offensichtlich auch immer sofort erkennt, wenn sich Unheil anbahnt ... das ist wirklich hilfreich und dort ging es auch bei größeren Einkäufen, wenn man zu zweit ist (einer scannt, einer räumt in die Tasche ein), deutlich schneller als an den Kassen.

In Österreich ist es beim Merkur immer so, dass man lange warten muss, bis ein Kassenbetreuer auf den hilfesuchenden Kunden aufmerksam wird. Zudem bin ich auch der Meinung, dass damit nur Personalabbau unterstützt wird, denn für uns Kunden gibt es nicht wirklich einen Vorteil – man macht sich die Arbeit selbst und kriegt dennoch nichts günstiger dafür. Erinnert mich an die Banken. Auch hier zahlt man weiterhin beträchtliche Kontoführungsgebühren, dafür dass man sich dann eh alles selbst machen muss!

Patricia H. F.
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