Inkassobüros

Die falsche Frau Maier

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Konsument 5/2002 veröffentlicht: 24.04.2002, aktualisiert: 23.04.2002

Inhalt

Kühlen Kopf bewahren

Wir empfehlen den Betroffenen, in einer solchen Situation kühlen Kopf zu bewahren – und sich nicht gleich mit einer Ratenvereinbarung einverstanden zu erklären. Denn damit würden sie automatisch auch die in der Summe inkludierten Kosten des Inkassounternehmens anerkennen. Es kann aber sein, dass der Gläubiger für diese Kosten selbst aufkommen muss – das hängt ganz vom Kaufvertrag ab, sprich, vom Kleingedruckten auf der Bestellung. Die meisten Versandhäuser haben sich freilich allerdings entsprechend abgesichert.

Im Fall von Frau Maier war aber zunächst zu klären, ob sie die Musikedition überhaupt bestellt hatte. Wir gaben ihr den Rat, in einem ersten Schritt das Inkassobüro um eine Kopie ihrer angeblichen Bestellung zu bitten. Ein kurzer Telefonanruf genügte, und ein paar Tage später kam die gewünschte Kopie tatsächlich mit der Post.

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