KONSUMENT.AT - Interspar Weinwelt, Stöckli - Stöckli: Dörrgerät

Interspar Weinwelt, Stöckli

Schlechte Erfahrungen unserer Leser

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KONSUMENT 3/2021 veröffentlicht: 25.02.2021

Inhalt

Ausgedörrt

Ein wenige Jahre altes Dörrgerät der Firma Stöckli heizte nicht mehr. Herr Rieser wollte es wagen, das Heizelement selbst auszutauschen. Er wäre gar nicht auf die Idee gekommen, diese Lösung zu wählen, hätte sie ihm nicht der Österreich-Vertreter der Firma Stöckli als eine von drei Möglichkeiten angeboten. Die beiden anderen waren der Kauf eines kompletten Geräte-Unterteils oder die Einsendung ans deutsche Servicecenter auf eigene Kosten.

Dann aber kamen Herrn Rieser Zweifel, ob die Reparatur auf eigene Faust tatsächlich so einfach wäre wie behauptet, denn er scheiterte schon daran, das Gerätegehäuse zu öffnen. Er wandte sich direkt an das Servicecenter mit der Bitte um eine Anleitung. Die Antwort lautete, dass es nicht vorgesehen sei, dass jemand anderer als eine Fachwerkstatt Arbeiten am Gerät vornehme.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Auch wir sind der Meinung, dass Laien nicht an elektrischen Geräten herumschrauben sollten. Wir wollen auch gar nicht weiter auf diesem konkreten Fall herumreiten, es geht vielmehr ums Prinzip. Es geht um den immer öfter formulierten Wunsch der Konsumenten nach der Verfügbarkeit von Ersatzteilen, nach einfacher Reparierbarkeit und der Abkehr von der Ressourcenverschwendung. Die positive Nachricht: Die neue Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Mehr dazu lesen Sie unter Energielabel neu 3/2021 .

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