KONSUMENT.AT - Jö-Bonusclub, Musik im Supermarkt, Plastikmüll, Wasseraufbereitung ... - Plastik: Müll ohne Ende 9/2019

Jö-Bonusclub, Musik im Supermarkt, Plastikmüll, Wasseraufbereitung ...

Ihre Meinung ist uns wichtig

Seite 6 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 10/2019 veröffentlicht: 26.09.2019

Inhalt

Übertrieben

Ich lese schon lange Ihre Zeitschrift und bin mit Ihren Beiträgen meist zufrieden, nur, man kann es mit der Klimahysterie auch übertreiben. Ich erledige meinen Lebensmitteleinkauf entweder beim Direktvermarkter oder beim Interspar, seltener bei anderen Händlern.

Ich persönlich finde es gut, dass Obst und Gemüse jetzt hygienisch verpackt sind, damit nicht mehr jeder alles anfasst (gilt für die Handelsketten). Und nein, literweise Wasser dafür zu verschwenden, um selbiges wieder zu säubern, ist auch nicht gerade umweltfreundlich. Dazu kommt noch, dass ich mein Stoffsackerl nicht nach jedem Einkauf waschen muss.

Übrigens, auch mein Direktvermarkter, der seine lokal produzierten Fleischwaren, Obst und Gemüse vertreibt, verwendet Kunststoffgebinde. Ich selbst nutze die Folien (von Paprika z.B.) als kleines Müllsackerl, damit wird mein Hausmüll verdichtet. Und nein, unser Hausmüll landet nicht im Meer, sondern wird energetisch wiederverwertet. Also weniger sektiererisch, fast schon esoterisch angehaucht, wäre eindeutig mehr.

Ute S.
E-Mail

Zu große Mengen

Ihrem Artikel stimme ich vollkommen zu und möchte ihn noch um folgenden Aspekt ergänzen: Es geht auch um die Menge an Lebensmittel, die sich in einer Kunststoffverpackung befindet. Oft sind es große Mengen, die sich darin befinden, die aber ein kleiner Haushalt gar nicht verbrauchen kann, sodass die verdorbene Ware entsorgt werden muss. Dem Handel ist das scheinbar egal, ihm geht es nur um die größere Menge, die er dadurch verkaufen kann.

Ich ärgere mich zum Beispiel immer über in Kunststoffnetzen verpackten Knoblauch. Beim Supermarkt oder Diskonter ist Knoblauch gar nicht anders zu bekommen. Nur kann ich die Menge an Knoblauch gar nicht so schnell verbrauchen, als dass nicht ein Teil davon schlecht werden würde – auch bei bester Lagerung. Da bleibt keine Alternative zum Bioladen oder Wochenmarkt, wo solche Produkte auch einzeln verkauft werden. Zum Glück gewinnen die an Bedeutung!

Markus E.
E-Mail