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KONSUMENT 8/2019 veröffentlicht: 25.07.2019

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Kleiner Fehler – große Auswirkung

Fehlende Kulanz bei den ÖBB bei einem kleinen Fehler hat unsere Tochter erfahren. Sie ist langjährige Vorteilscard-Besitzerin und Vielfahrerin mit der Bahn. Im Februar dieses Jahres fuhr sie von Bregenz nach Feldkirch und löste am Automaten das Ticket zum Vorteilscardpreis (Ticket ist noch vorhanden). Bei der Kontrolle durch den Zugbegleiter stellte dieser fest, dass die Vorteilscard am Vortag abgelaufen war, was unsere Tochter übersehen hatte. Daraufhin nahm ihr der Zugbegleiter die Vorteilscard ab und verließ ohne Erklärung den Waggon. Kurz darauf fuhr der Zug in Feldkirch ein und unsere Tochter stieg aus und kaufte am nächsten Tag wieder eine neue Vorteilscard.

Ca. zwei Monate später erhielt sie ein Mahnschreiben mit einer Forderung von 153 Euro (105 Euro bei sofortiger Bezahlung + 30 Euro bei nachträglicher Bezahlung + 18 Euro Mahngebühr), obwohl sie nie die Möglichkeit hatte sofort zu bezahlen, der Schaffner hat nichts von einer Bezahlung erwähnt.

Eine Kontaktaufnahme mit der Bahn per Telefon war nicht möglich, die Mails wurden mit einem allgemeinen Wortlaut beantwortet und es wurde überhaupt nicht auf die persönliche Situation eingegangen. Es wurde nur festgestellt, dass der Schaffner ein Strafformular ausgestellt hätte und Aussage gegen Aussage stehen würde (und der Fahrgast sagt natürlich nicht die Wahrheit!!!). Auch die Agentur für Fahrgastrechte hat nichts erreicht.

Da unsere Tochter im Herbst übersiedelt ist und den ÖBB ihre neue Adresse nicht bekannt war, hat unsere Tochter das erste Schreiben nicht bekommen (daher wahrscheinlich auch die Mahngebühr). Kulanz? Fehlanzeige!!

Burgi F.
Baumkirchen