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Leserbriefe

Konsument 2/1999

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Konsument 2/1999 veröffentlicht: 01.02.1999

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Schimmeliger Käse

Als Stammkunde von Billa bin ich vom Angebot der Käsetheke, was die Sorten betrifft, recht angetan. Seit jedoch dazu übergegangen wurde, den Käse an der Theke abgepackt darzubieten, hat meine Begeisterung stark nachgelassen. Immer wieder passiert es mir, daß Käse, der laut Ablaufdatum noch einige Tage frisch sein müßte, sich zu Hause bei genauerem Betrachten als schimmelig beziehungsweise verdorben erweist. Dies ist mir bereits in mehreren Filialen passiert. Es ist mir übrigens klar, daß ich ja die Möglichkeit hätte, mir Käse jeweils frisch aufschneiden zu lassen – aber wer tut das schon, wenn hinten die Leute warten und das Personal nicht gerade erfreut ist?

Dr. Renate Hofstetter
St. Martin

Billa hat uns dazu folgende Stellungnahme übermittelt: „Wir haben uns mit Frau Dr. Hofstetter in Verbindung gesetzt und uns bemüht, die Reklamation im Sinne unserer Kundin zu erledigen. Wir sind ganz besonders bemüht, auf die Wünsche, Anregungen und Reklamationen unserer Kunden einzugehen, und aus diesem Grund haben wir ein eigenes Kundendiensttelefon eingerichtet, wo wir unseren Kunden während der gesamten Öffnungszeit unter der Telefonnummer 0 22 36/600-2230 zur Verfügung stehen. Konkret zum Beschwerdeinhalt: Käse ist ein absolutes Frischeprodukt, das einem permanenten Reifeprozeß unterliegt und besonders sensibel auf äußere Einflüsse wie zum Beispiel Temperaturschwankungen reagiert. Daher kann es in Einzelfällen, trotz permanenter Frischekontrollen unserer Mitarbeiter vor Ort und der laufenden Kontrollen durch die örtlichen Marktämter, zu Qualitätsminderung kommen, die oft auch erst nach dem erfolgten Einkauf rasch eintreten kann. Ich möchte aber darauf verweisen, daß Billa als einziger Supermarkt die „Frisch oder Gratis Garantie“ anbietet, und wir selbstverständlich Reklamationen unserer Kunden positiv behandeln."

Konsument 10/98
Von Bahnen und Pannen

Falsch informiert

Ich bin Studentin und pendle zwischen meinem Wohn- und meinem Studienort. Daher entschloß ich mich zum Kauf einer Hochschüler-Monatsstreckenkarte. Am Fahrkartenschalter wurde mir mitgeteilt, daß für den Bezug einer solchen Karte ein Ermäßigungsausweis notwendig sei. Als ich am Ersten des Folgemonats meine Fahrkarte löste, sagte mir der Schalterbeamte, daß ich mit meinem Ausweis keine Ermäßigung bekomme, da die Monatskarte ohnehin schon sehr günstig sei. Wegen dieser falschen Information schrieb ich einen Beschwerdebrief an die Pressestelle. Als Reaktion erhielt ich ein Schreiben, in dem mir versichert wurde, daß ich die Fahrkarte mit dem Ausweis zum ermäßigten Preis beziehen kann. Die Schalterbeamten waren ebenfalls sehr angetan von diesem Brief und fertigten sich eine Kopie davon an, da sie etwas Schriftliches haben wollten. Ihnen war selbst nicht klar, ob der Ausweis nun für die Ermäßigung gilt oder nicht.

Sandra Thenhalter
Langenwang

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