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Menstruationscups, Posttarife, Rasenroboter, Supermärkte ...

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KONSUMENT 8/2018 veröffentlicht: 26.07.2018

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Nicht kundenfreundlich

Die Bestrafung von sogenannten Mautsündern sollte wirklich überarbeitet werden, v.a. die Höhe der Strafe entspricht nicht unbedingt dem „Vergehen“. Ich fahre sehr selten mit dem Auto, für das Familienauto kaufen wir immer die Vignette – nebenbei bemerkt sehe ich das auch ein. Gute Straßen sind nicht umsonst, und Autofahrer sollen ihren Beitrag dazu leisten.

Vor kurzem musste ich mit einem geliehenen Auto ohne Vignette etwas erledigen. Ich entschied mich, nicht quer durch unsere verkehrsgeplagte Kleinstadt zu fahren, sondern „außen herum“ – also die Schnellstraße zu benutzen. Erst auf der Auffahrt hat mir das Hinweisschild „mautpflichtig“ ins Bewusstsein gerufen, dass am Leihauto keine Vignette klebt, aber da konnte ich nicht mehr stehen bleiben oder umkehren.

Ich habe die Schnellstraße sofort bei der nächsten Ausfahrt verlassen und umgehend bei der Asfinag angerufen – ich dachte, über eine „Selbstanzeige“ wäre eine Kulanzlösung möglich. Das ist es nicht. Ein Fehler, den ich einsehe, den ich noch erkannte, aber nicht rechtzeitig mehr verhindern konnte, der niemandem weh tut, der mit keinerlei Absicht begangen wurde – und der mich ein kleines Vermögen kostet. 120 Euro sind für mich enorm viel Geld. Warum die Asfinag in solchen Fällen keine kundenfreundlichere Lösung anbieten kann, verstehe ich nicht.

Gabriele P.-L.
Landeck