KONSUMENT.AT - Konventionelle Landwirtschaft - Leserreaktionen

Konventionelle Landwirtschaft

Kommentar von Redakteur M. Stingl

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KONSUMENT 12/2020 veröffentlicht: 19.11.2020

Inhalt

Leserreaktionen

Bewusst geworden

Ich bedanke mich für Ihren Artikel bezüglich konventioneller Landwirtschaft und Scan4Chem. Ich habe die App jetzt heruntergeladen. Bezüglich des Begriffes der konventionellen Landwirtschaft hatte ich bis vor wenigen Jahren auch noch ein „irregeleitetes“ Verständnis. Auch ich verband etwas Positives mit diesem Begriff.

Vor einigen Jahren begann ich damit, mein Brot selbst zu backen, da mir bewusst wurde, wie wertlos das moderne industriell hergestellte Schwarzbrot war. Hochwertiges Vollkornbrot empfand ich als recht teuer, daher entschied ich mich, es selbst zu backen, und suchte nach erschwinglichen, gesunden Zutaten. Als ich mich mit der Materie beschäftigte, verstand ich den Begriff „konventionelle Landwirtschaft“ zum ersten Mal richtig und suchte nach Alternativen.

Ich möchte Sie ermutigen, die Thematik im Magazin immer wieder mal zu beleuchten von verschiedenen Seiten, damit wir als Konsumenten und Leser dahin gehend immer mehr aufgeklärt werden und verstehen, worum es eigentlich geht. Sie führen die Auswirkungen dieses Systems in Ihrem Artikel an. Es ist so traurig, wie sich die Dinge entwickelt haben. Ich hoffe, dass es möglich ist, manche Prozesse wieder umzukehren.

Danke für Ihren Dienst und das Investieren mit Herz!

Karin Maschkywitz
E-Mail
(aus KONSUMENT 2/2021)

Zur genannten App Scan4Chem: Gemeinsam mit 20 Partnern aus 13 europäischen Ländern arbeiten wir an der Erstellung einer umfassenden Datenbank, die Schadstoffe in Alltagsprodukten auflisten soll. Herzstück dieser Bemühung ist die Smartphone-App „Scan4Chem“, die es Konsumenten erleichtern soll, nachzufragen, ob in ihren Produkten Schadstoffe enthalten sind. Diese Konsumentenanfragen und die daraus generierte öffentlich einsehbare Produktdatenbank erhöhen hoffentlich den Druck auf die Unternehmen, giftige Stoffe endlich durch sichere Alternativen zu ersetzen.

Die Redaktion

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