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Online-Ticketshops

16 € sind kein Pappenstiel

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 26.07.2011

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Rücktrittsversicherung

Uns interessierte außerdem, wie es bei den verschiedenen Anbietern mit der Rücktrittsabsicherung aussieht. Ticketonline.com, wien-ticket.at und oeticket.com bieten kostenpflichtige Varianten an. Zu beachten ist dabei, dass der Rücktrittsschutz ähnlich wie bei einer Reiserücktrittsversicherung nur unter bestimmten Voraussetzungen wie Unfall, Krankheit oder höherer Gewalt (etwa Naturkatastrophen) besteht.

Wien-ticket verlangt für diesen Schutz pro Karte vier Euro. Bei ­anderen Anbieter entscheidet der Ticketpreis über die Höhe der Prämie – bei Oeticket sind es 5,5 Prozent, bei ticketonline rund 6 Prozent des Kartenpreises. Bei hochpreisigen Tickets oder weiter in der Zukunft liegenden Veranstaltungen kann eine derartige Ver­sicherung durchaus eine Überlegung wert sein.

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Kalkuliert man die Nebenkosten mit, wird die Suche nach dem günstigsten Angebot diffizil. Den günstigsten Anbieter schlechthin gibt es nicht. Dem Kunden bleibt nur die Möglichkeit, verschiedene Angebote einzuholen, also die Bestellung fast bis zum Ende – bis unmittelbar vor dem letzten Mausklick, nämlich der Kaufbestätigung – durchzuspielen. Erst dann kann man sicher sein, dass man auch die tatsächlichen Kosten auf dem Bildschirm hat.

Dass sich der Aufwand durchaus lohnt, zeigt unsere Erhebung. Zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter taten sich für Karten derselben Kategorie nicht unbe­trächtliche Preisdifferenzen auf. Am größten war die Schere mit 21,85 Euro bei Sister Act, bei Aida ließen sich immerhin über 15 Euro, bei Lenny Kravitz über 11 Euro sparen. Und auch bei den Mozart-Konzerten betrug die Differenz noch 9 Euro.

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