KONSUMENT.AT - Online-Ticketshops - Keine Haftung bei Ausfall

Online-Ticketshops

16 € sind kein Pappenstiel

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 26.07.2011

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Sitzplatzreservierung

Unter­schiede gibt es auch bei der Sitzplatzreservierung. Wien-­ticket, oeticket, ticketonline und vbw bieten jeweils einen Saalplan an. Andere Shops ­garantieren zwar nebeneinander liegende Plätze, die Kunden können sich aber nicht aussuchen, wo sie innerhalb der gebuchten Kategorie sitzen. Bei den meisten Shops ist schon während des Bestellvorgangs ersichtlich, ob die gewünschten Karten noch verfügbar sind. Man weiß also, ob man die Karten erhält.

Bei dieeintrittskarte.at ist in den AGB geregelt, dass eine Stornierung möglich ist, wenn nicht genügend Karten verfügbar sind. Hier muss also abgewartet werden, ob man die Karten tatsächlich bekommt. Nachhol­bedarf besteht seitens der Portalbetreiber bei Karten für Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Sie sind zwar oft vorhanden, können jedoch aus technischen Gründen nicht online gebucht werden, sondern häufig nur telefonisch.

Keine Haftung bei Ausfall

Wer über Online-Ticketshops kauft, sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass die Anbieter nur Vermittler zwischen Veranstalter und Besucher sind. Sie übernehmen grundsätzlich keine Haftung bei Ausfall einer Veranstaltung. Rückforderungen oder Rückabwicklungen sind direkt über den Veranstalter durchzuführen. Eine Rückforderung beschränkt sich daher auch auf den Ticketpreis, erhobene Bearbeitungsgebühren etwa werden nicht zurückerstattet.

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