KONSUMENT.AT - Plastikverpackungen, Onlinebanking, Wassersprudler ... - Neuerungen im Onlinebanking: FAQ 10/2019

Plastikverpackungen, Onlinebanking, Wassersprudler ...

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KONSUMENT 11/2019 veröffentlicht: 24.10.2019

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Immer weniger Filialen

Aus eigener Erfahrung als Bankkunde an der „Peripherie“: Nicht nur kann es ein teurer Spaß werden, seine Bankgeschäfte nur am Schalter zu erledigen, es ist in einigen Fällen für die arbeitende Bevölkerung beinahe unmöglich – etwa bei der Bank Austria. Diese hat in den vergangenen Jahren einen massiven Einschnitt in ihrer Filiallandschaft vorgenommen.

Nun steht im gesamten Bezirk Kufstein nur noch eine einzige Filiale in Wörgl zur Verfügung und diese hat – außer auf Vereinbarung – nur wochentags vormittags geöffnet. Da darf man sich dann also freinehmen, wenn man was zu erledigen hat. Im Übrigen ein großes Lob für die aktuelle Ausgabe, die Themen sind diesmal besonders spannend.

Sebastian N.
E-Mail

Warum ein neues Smartphone?

Bezugnehmend auf Ihren Bericht bezüglich der Sicherheit des e-bankings finde ich es eine besondere Gemeinheit, dass man uns ältere Kunden nicht nur zum Ankauf eines im Grunde nicht benötigten Smartphones zwingt, sondern dass man diese Smartphones auch noch alle paar Jahre erneuern muss, damit die neuen Applikationen darauf auch funktionieren.

Ich selbst besitze seit etwa 5 Jahren ein Samsung Grand Neo, mit dessen Eigenschaften ich bisher völlig das Auslangen gefunden habe. Neuerdings meldet es bei jeder App, die ich aufladen wollte: „Ihr Gerät ist mit dieser App nicht kompatibel.“ Auf meine Rückfrage hat man mir erklärt, das Gerät sei überholt, ich solle mir gefälligst ein neues kaufen. Das geht mir absolut gegen den Strich!

Meine Frau besitzt ein tadelloses Nokia-Handy aus dem Jahre 2003, welches damals relativ teuer war. Außer einem Austausch des Akkus mussten wir daran bisher nichts machen lassen, es funktioniert zum Telefonieren und für SMS tadellos. Meine Frau hat auch e-banking am PC laufen und benötigt für eventuelle Transaktionen eine M-TAN. Wenn es die nicht mehr gibt, wird sie gezwungen sein, sich ein Smartphone anzuschaffen. Warum bitte? Für ältere Leute ist es ungeheuer schwierig, alle paar Jahre die Funktionen eines neuen elektronischen Systems zu erlernen.

Dieter U.
E-Mail

Zwang zum Smartphone

Ja, leider, die Alten stehen im Regen. Schon seit Jahren bemerke ich, dass man als Smartphone-Verweigerer – aus Unvermögen oder aus Unwillen – als Untermensch betrachtet und behandelt wird. Alles nur mehr „online“ mit vielen mangelhaften Formularen dortselbst.

Meine beispielhaften Erfahrungen würden den Rahmen hier sprengen. Barsche Zurechtweisung am Flughafen, weil nicht online eingecheckt, Reiseversicherung für Besucher mit Visumbedarf akzeptiert deren Herkunftsland nicht u.v.a.m. Banken nunmehr direkt am sehr nahen „Hemd“ des täglichen Lebens. Wie viele Apps soll ich nun installieren? Klar, für jede Bank eine mit den zugehörigen Benutzernamen und Passwörtern, welche man sich natürlich nicht notieren soll – genauso wie die bei E-Mail-Anbietern, Reiseportalen, Servicezentren, Onlinegeschäften und und und …

Ich habe die Liste derer noch nicht gezählt. Und alles das soll man mit einem Smartphone ganz leicht bedienen. Ohne Adleraugen und Spinnenfinger? Tut mir leid, ich bin 70+, ohne hilfestellende Nachkommen und in dieser Hinsicht nicht so gewandt. Nun denn, es ist der Lauf der Zeit. Junges IT-Publikum schafft die Welt für eben solches. Ich melde mich wegen Lebens-Unwilligkeit bzw. baldiger -Unfähigkeit zur Hinrichtung. Online und digital – vorerst ...

DI Wolfgang R.
Graz