KONSUMENT.AT - Restaurant Stift Göttweig - Stellungnahme von Stiftrestaurant Göttweig

Restaurant Stift Göttweig

Teures Leitungswasser

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KONSUMENT 12/2011 veröffentlicht: 09.09.2011

Inhalt

Stellungnahme von Stiftrestaurant Göttweig

Das Stiftrestaurant Göttweig meinte dazu:

"Es ist richtig, dass wir Leitungswasser dem Gast in Rechnung stellen. Grundsätzlich bezahlt der Gast nicht das Leitungswasser sondern die Dienstleistung: Bestellungsaufnahme, Einschenken, Servieren, Abräumen, Glas spülen, Sitzplatz, Toilettengang, etc. Da es sich bei unserem Leitungswasser um ein Quellwasser handelt, das mit Aufwand auf den Berg gepumpt wird, bezeichnen wir das Wasser als Klosterquell still, wobei in der Karte die Bezeichnung Leitungswasser dabei steht. Dass 0,25 l Wasser 0,50 Euro kostet, ist dann möglich, wenn das Wasser zusammen mit einem Glas Wein oder einem Kaffee bestellt wird. Als Einzelgetränk kostet dieses als 0,3 l Glas 1,20 und als 0,5 l Glas 1,80 Euro. Diese Preise und die Kombinationsmöglichkeit sind in der Karte ausgewiesen. Ein Mineralwasser 0,3 l still/ prickelnd kostet bei uns im Haus 2,50 Euro. Die Differenz zum Leitungswasser ist also 1,30 Euro bei gleicher Menge und fast gleichem Aufwand. Die Kosten für das Mineralwasser (Lieferung, Kühlung und das Wasser selber) liegen aber deutlich unter 1,30 Euro. Wir haben im Haus entschieden, dass wir das Leitungswasser entsprechend verrechnen, schließlich wollen wir nicht den Gast, der ein Mineralwasser oder ein anderes Getränk bestellt, schlechter stellen als den Gast, der Leitungswasser trinkt. Fazit: Dienstleistung kostet Geld. Wir behandeln die Gäste gleich, egal ob Leitungswasser oder Mineralwasser; jeder muss einen Teil des Aufwands bezahlen."

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