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Schulden bei der Videothek

Kleingeld wurde nicht akzeptiert

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004, aktualisiert: 27.04.2004

Inhalt

Mahnungen vom Inkassobüro. Als nächstes versuchte es Herr Meller schriftlich. Doch der eingeschriebene Brief kam als nicht angenommen zurück. Dann kamen die Mahnungen eines Inkassobüros. 241 Euro! Die weiterlaufenden Mahngebühren summierten sich. Zum Handkuss kam Frau Hauser, Herrn Mellers Lebensgefährtin. Mit ihrer Kundenkarte hatte er sich seinerzeit die verhängnisvolle DVD ausgeborgt. Und so steckte Herr Meller auch noch in einer veritablen Beziehungskrise. In seiner Not wandte er sich an uns.

Endlich siegt die Vernunft. Ganz konnten wir diese Eskalation nicht verstehen. Herr Meller war ja zahlungswillig und hatte das Ausgeborgte prompt retourniert. Unseren Brief beantwortete der Eigentümer der Videothek positiv: Die Schuld sei erlassen, wenn die DVD zurückgebracht würde. Genau das hatte Herr Meller aber längst getan. Doch dies war offenbar in der Erregung über den „Schotter“ untergegangen, ließ sich aber schließlich aufklären. Der Videotheken-Chef entschuldigte sich in aller Form. Und er erließ auch die ursprüngliche Leihgebühr.

Namen betroffener Konsumenten wurden von der Redakion geändert.

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