Supermarkt: Ihre Rechte

Kunden-Knigge

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KONSUMENT 3/2016 veröffentlicht: 25.02.2016

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Beim Shoppen dürfen Kunden vieles, aber nicht alles. Unser Einkaufsführer für den Supermarkt.

Die großen Lebensmittelhändler investieren viel Geld, um ihre Verkaufsflächen möglichst ansprechend zu präsentieren. Ausgetüftelte Warenwelten mit Tausenden Artikeln sollen das Einkaufen zum Erlebnis machen, um die Kunden möglichst lange im Geschäft zu ­halten. Und diese Rechnung geht auf, denn für viele Konsumenten ist das Shoppen tatsächlich ein angenehmer Zeitvertreib. Doch das Gustieren zwischen Feinkosttheke und ­Obst­regal unterliegt Regeln. Denn nicht ­alles, was fast jeder gerne tut – die warme Leberkäsesemmel gleich im Geschäft verspeisen, ein paar Weintrauben verkosten, ob sie süß genug sind – ist auch erlaubt.

Zum Naschen verführt

Wenn es wunderbar nach Gebäck duftet, ist der erste Biss in eine resche Semmel oft noch vor der Kassa getan. Auch für die ­Kleinen warten die Verführungen in kind­gerechter Augenhöhe und der Schluck aus der knallbunten Saft­flasche muss so-fort! er­folgen, das kann keines­falls bis nach dem Zahlen warten. Ebenfalls beliebt: rasch eine Erd­beere kosten, ob sie nicht nur schön rot, sondern auch reif ist.

Juristisch ist die Sache klar: Was noch nicht bezahlt ist, gehört dem Geschäftsinhaber. Doch keine Angst, in der Praxis tolerieren es die meisten Supermärkte, wenn der erste Heißhunger noch vor dem Bezahlen gestillt wird. Anspruch darauf gibt es jedoch nicht. 

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Kommentare

  • Supermärkte verstehen keinen Spass?
    von Cuchulainn am 25.02.2016 um 19:21
    Mag ja sein, aber manchmal nehmen sie es hin im Hinblick auf den Umsatz. Wenn, wie z.B. bei einem grossen Supermarkt in Wien-Favoriten ,inmitten einer Gemeindewohnungssiedlung, die Wagen immer mehr in Grünbereichen, vor und in Hauseingängen, bei Häusern mit grossen Aufzügen sogar vor Wohnungen, und im nur Hausbewohnern zugänglichen Recyclingmüllbereich (leer oder mit Sperrmüll gefüllt) zu finden sind, dann schafft man nur umso mehr Wagen an, um die derweil fehlenden zu ersetzen. Mancherorts stehen eine Zeitlang dermassen viele Wagen geballt beisammen, dass man nur auf die Supernova warten möchte, bei der eine neue Filiale entsteht.
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