KONSUMENT.AT - Typenbezeichnungen - Unterschied oft nicht erkennbar

Typenbezeichnungen

Minimale Unterschiede?

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KONSUMENT 10/2020 veröffentlicht: 24.09.2020

Inhalt

"Nach Ihren Tests fällt es mir oft sehr schwer, die Produkte mit der haargleichen Typenbezeichnung zu bekommen. Vielmehr gibt es etliche Artikel, die gleich ausschauen, bei deren Typenbezeichnung aber ein Buchstabe oder eine Zahl im Vergleich zum gesuchten Produkt anders ist. Den Unterschied können mir oft auch Händler nicht erklären. Wozu dienen diese undurchschaubaren Bezeichnungen?" - Leser fragen und unsere Experten geben Antwort - hier DI Christian Kornherr.

Christian Kornherr (Bild: U. Romstorfer/VKI) Problem bei internationalen Tests

Sie sprechen einen wunden Punkt an, der nicht nur uns, sondern alle Testorganisationen trifft, mit denen wir weltweit zusammenarbeiten. Um Kosten zu sparen, versuchen wir, möglichst viele Produkte international nur einmal zu testen und die Ergebnisse in möglichst vielen Ländern zu veröffentlichen. Dazu müssen wir aber wissen, ob die Produkte auf den unterschiedlichen Märkten tatsächlich identisch sind. Das scheitert jedoch immer öfter daran, dass die Typenbezeichnungen immer länger und immer unterschiedlicher werden. Die Bezeichnungen setzen sich z.B. aus Länderkürzel, Modellnummer und Farbcode zusammen und dienen den Herstellern dazu, ihre Produkte für Logistik, Vertrieb und Service eindeutig zu identifizieren.

Unterschied oft nicht erkennbar

Auch auf Nachfrage erhalten wir oft keine zufriedenstellende Antwort, wie sich Produkte unterscheiden, die in einer nahezu gleichen Typenbezeichnung ein X statt ein Y haben. Und bis wir Testergebnisse veröffentlichen, kann sich ein Produkt minimal geändert haben. Was genau, das ist oft sehr schwer oder gar nicht zu erkennen.

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