KONSUMENT.AT - Werbeanrufe: Unverschämter Telefonterror - Betroffene berichten 1

Werbeanrufe: Unverschämter Telefonterror

... zu jeder Tageszeit

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veröffentlicht: 12.07.2010

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Betroffene berichten

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Betroffenen aus der VKI-Umfrage.  

Drängend und frech

„… folgende Nummer hat mich manchmal angerufen 0049/75618396951. Meist wurde ich abwechselnd mit unterdrückter Nummer und dieser Nummer angerufen. Bei Anrufen mit unterdrückter Nummer war der Gesprächspartner/Gesprächspartnerin immer sehr unfreundlich, drängend und frech. Wurde eine Nummer mitgeschickt, waren die Gesprächspartner immer freundlich …“

Galaxyplay: Gewinnspiel-Unterlagen

„…Zwei Mal kamen Anrufe, ob ich verlängern oder stornieren möchte. Beim ersten Mal bin ich darauf reingefallen, da ich tatsächlich meine Mitgliedschaft bei einer Firma kündigte. Ich fragte auch, ob dieser Anruf jetzt von dieser Firma kam. „Ja“, man wollte jetzt nur die Daten abgleichen und dann wollte man auch meine Bankdaten. Ich fragte wozu?  Aber man meinte, dass man dann alles ganz sicher löschen kann. Dann bedankte er sich und nannte die Firma: Galaxyplay (da hat’s bei mir dann Klick gemacht) und meinte, dass sich dann zur Kontrolle nochmals ein Mitarbeiter meldet und ich dann meine Gewinnspiel-Unterlagen zugeschickt bekomme. Ich erklärte ihm, dass ich bei Galaxyplay sicher kein Abo habe und wieso ich Gewinnspiel-Unterlagen erhalte, wenn ich kündigen will. Und sollte mir irgendwas abgebucht werden, würde ich sie anzeigen und legte dann auf.

Im Internet suchte ich nach deren Seite, fand die Hotlinenummer und beschwerte mich über ihre Methoden und, dass ich sie anzeigen werde, sollte eine Rechnung kommen oder etwas abgebucht werden. Zwei Stunden später erhielt ich wieder einen Anruf, ob ich verlängern oder stornieren möchte. Ich sagte: Weder das Eine noch das Andere und legte auf. Einen Tag später wollte man tatsächlich meine Daten abgleichen. Ich erklärte das Gleiche und legte auf.  Danach kam nichts mehr weder Rechnung noch Unterlagen. …“

Selbstverteidigung: ins Telefon pfeifen

„… Obwohl ich immer wieder sage, dass sie mich endlich in Ruhe lassen sollen, rufen sie bis zu 6-mal täglich zu jeder Tageszeit an. Auch das ins Telefon pfeifen schreckt sie nicht ab. Sie fragen nur, warum ich ins Telefon pfeife und verstehen nicht, dass ich genervt bin, wenn nur `unbekannte Anrufinfo´ am Telefon steht und ich ihnen das auch klar sage! Die Anrufer sind extrem unverschämt, wenn man keine Daten preisgeben will bzw. keinen Vertrag abschließt. Einer meinte einmal, als ich sagte ich hätte kein Geld für diese Lottospielchen: Wofür ich arbeiten gehen würde, wenn ich kein Geld habe und solle ihn nicht anlügen!.“

Klassenlotterie: Nummer von meinem Hausarzt

„.. Die dreisteste Geschichte ereignete sich mit einer Firma, die vorgab meine Telefonnummer von meinem Hausarzt bekommen zu haben, da dieser sich um meinen Rücken Sorgen mache. Die Firma wollte eine Matratze verkaufen.  Da ruft immer dieselbe Firma der deutschen Klassenlotterie aus Hamburg an. Nach Überprüfung der Kontodaten wurden einfach 90,00 € abgebucht! Ich hatte es aber rasch bemerkt und eine Rückbuchung veranlasst.“

Zeitung "Österreich“: gleich per Du

„… Wenn man nachzufragen beginnt, werden keine richtigen Angaben gemacht. Beim nächsten Anruf wird dann ganz einfach die angebliche Firmenbezeichnung etwas verändert. Die Zeitung "Österreich" wurde mir nach einem Anruf zugestellt, obwohl ich ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass ich die Zeitung nicht haben will.  Obwohl ich noch nie etwas mit der Zeitung "Österreich" zu tun hatte und auch in der "Robinsonliste" stehe, werde ich immer wieder angerufen. Sehr persönliche Ansprache, manchmal Du-Wort - z.B. Hi, bin ihr Referent xxx (mit Vornamensnennung). Ich wurde zwei Monate fast täglich angerufen. Ich wollte den Vorgesetzten sprechen. Antwort: Mein Vorgesetzter ist für sie nicht zu sprechen! Die Dame, mit deutschem Akzent, wurde extrem unhöflich. Danach haben sie es mit einem Mann versucht.“  

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Kommentare

  • Aktion Österreich gewinnt
    von Gerheide am 09.08.2011 um 11:06
    Bei einem der zahllosen Anrufe habe ich leider irrtümlich (ich wartete auf eine Rücküberweisung von einer deutschen Firma)meine Kontonummer bekannt gegeben. Vor ein paar Tagen ist mir ein Brief mit der Ankündigung eines gerichtlichen Mahnbescheides ins Haus geflattert. Demnach soll ich sofort den Betrag von Euro 212,56 überweisen, ansonsten würden mir zusätzliche Kosten von Euro 96,-entstehen. Zitat: "Ersparen Sie sich Gericht und Pfändung des Gerichtsvollziehers durch die fristgerechte Zahlung!"§