KONSUMENT.AT - Wettbüros: kein Jugendschutz - Zusammenfassung

Wettbüros: kein Jugendschutz

Faule Wetten

Seite 7 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2010 veröffentlicht: 18.05.2010, aktualisiert: 19.05.2010

Inhalt

Wettbüros: Zusammenfassung

  • Jugendschutz: Der Jugendschutz wird in vielen Wettbüros nicht eingehalten. In 80 Prozent der getesteten Lokale konnten Jugendliche unkontrolliert Wetten platzieren. Damit machen sich nicht nur die Betreiber, sondern auch die Spieler strafbar.
  • Spielsucht: Glücksspiel und die daraus resultierende Spielsucht ist einer der wesentlichen Gründe für Verschuldung und Kriminalität unter Jugendlichen. Die Sucht nimmt häufig in Wettbüros ihren Anfang. Die Einsätze steigen und der Gewinn bleibt aus, da am Ende immer nur die Bank gewinnt.
  • Neues Glücksspielgesetz: Der Entwurf zum neuen Glücksspielgesetz sieht vor, dass sich die Spieler bei Betreten des Lokals ausweisen müssen. Die Betreiber der Wettbüros wären aber bereits bislang zur Kontrolle verpflichtet gewesen. Ob sie sich künftig an die Gesetze halten, bleibt abzuwarten. Wir werden dies zu gegebener Zeit überprüfen.
  • Online-Wetten: Völlig ohne Kontrolle verläuft das Geschäft bei den Online-Wetten. Bei den von uns überprüften Anbietern ist eine Umgehung des Jugendschutzes problemlos möglich. Wer ein gefälschtes Profil anlegt, Daten zum Onlinebanking besitzt und sein Spielkonto per Banküberweisung dotiert, ist dabei.

 

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
2 Stimmen
Weiterlesen