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Messenger-Apps: Chatsecure, Fairchat, ...

Botschaft angekommen

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KONSUMENT 7/2019 veröffentlicht: 27.06.2019

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Chats made in Austria

Eine weitere Alternative für Textnachrichten und Videotelefonate stammt aus Österreich, konkret aus Vorarlberg. Dort ist die IT-Firma fairkom ansässig, die ihr Geld mit Unternehmenslösungen verdient, zugleich aber Teile ihres Angebots für Privatpersonen kostenlos zugänglich macht.

Dazu gehört der Messenger fairchat (www.fairkom.eu/fairchat) auf Basis der Open-Source-Software Rocket.Chat. Diese wurde von einem großen internationalen Team ursprünglich ebenfalls für den Einsatz in Unternehmen programmiert. Anbieter wie fairkom greifen bei der Entwicklung eigener Angebote auf diese Software zurück.

Die fairchat-Kommunikation ist zudem per Browser am Computer möglich, wo man sich unter https://fairchat.net home mit seinen bereits vorhandenen Nutzerdaten anmelden oder alternativ zum Smartphone via Computer ein Konto anlegen kann. fairchat verspricht Sicherheit, DSGVO-Konformität und Werbefreiheit. Weiters legt das dahinterstehende Unternehmen Wert auf Nachhaltigkeit.

Für die Anmeldung benötigt man eine E-Mail-Adresse, aber keine Telefonnummer, und man gibt einen beliebigen Benutzernamen an. Über diesen Benutzernamen tritt man dann mit anderen Personen in Kontakt. Die auf dem Smartphone abgelegten Adressdaten werden nicht zum Unternehmen hochgeladen.

Letztlich gibt es auch bei fairchat nur zwei Dinge anzumerken, die keinesfalls als Kritik gemeint sind: Die Handhabung ist, verglichen mit jener von "modernen" Messengern, eventuell gewöhnungsbedürftig (dazu gehört auch, dass für Videoanrufe eine zusätzliche kostenlose App namens Jitsi Meet installiert werden muss) und es müssen wie üblich die gewünschten Kommunikationspartner gleichfalls bei diesem Dienst angemeldet sein.

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Kommentare

  • Problematik wie bei der Flaschenmilch
    von ling am 27.05.2020 um 14:27
    Erinnert mich ein wenig an die Zeit, als publik wurde, dass es wieder Flaschenmilch zu kaufen geben würde. Große Resonanz! Viele waren interessiert und verlangten - gekauft wurde sie dann doch eher wenig, bis sie dann wieder verschwand. Etwas fordern und dann tatsächlich konsumieren, das sind zwei paar Schuhe.
    Bei Messengerprogrammen ist es ähnlich. Vielen ist die Datensammelwut bekannt, etliche kündigen einen Wechsel an, die wenigsten tun es sich an ("meine Freunde bleiben ja alle bei WhatsApp, was mache ich dann?"). Und so bleibt alles wie bisher. Könnte man jetzt auch auf Windows/Linux, MS Office udgl mehr 1:1 umlegen...