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Messenger-Apps: Chatsecure, Fairchat, ...

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KONSUMENT 7/2019 veröffentlicht: 27.06.2019

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WhatsApp: Eine Spur weniger öffentlich

Die weite Verbreitung von WhatsApp macht es oft schwierig, diesem Messenger vollständig den Rücken zu kehren. Sie können aber zumindest die Einstellungen so adaptieren, dass Ihre Aktivitäten eine Spur weniger öffentlich sind.

Öffnen Sie WhatsApp. Unter Android tippen Sie auf das Menüsymbol mit den drei Punkten, dann auf "Einstellungen" und weiter auf "Account". Unter iOS gehen Sie in der unteren Symbolleiste zu den "Einstellungen" und dann zu "Account".

Da wie dort legen Sie unter dem Punkt "Datenschutz" fest, wer sehen darf, wann Sie zuletzt online waren, wer Ihr Profilbild sowie die darunter stehenden, personalisierbaren Informationen zu Gesicht bekommt und – sofern Sie das Feature der begrenzt sichtbaren Statusmeldungen nutzen – wer diese abrufen darf.

Bei den Lesebestätigungen handelt es sich um die grauen bzw. blauen Häkchen neben den gesendeten Nachrichten, die Sie darüber informieren, ob die jeweilige Nachricht verschickt, empfangen und – beim Wechsel zu Blau – vom Empfänger auch gelesen wurde. Sofern es sich nicht um einen Gruppenchat handelt, können Sie diese Bestätigungen deaktivieren, allerdings nur vollständig; das heißt, weder Sie selbst noch Ihr Gegenüber erhalten von nun an diese Informationen.

Bleibt noch der Live-Standort, eine Option, bei deren Aktivierung Sie Ihren Chatpartnern (aber natürlich auch dem Anbieter) Ihren Aufenthaltsort mitteilen. Am besten, Sie entziehen WhatsApp in den Smartphone-Einstellungen grundsätzlich die Berechtigung für den Standortzugriff. Android: "Einstellungen/Apps" bzw. "Anwendungsmanager/ WhatsApp/Berechtigungen/Standort"; iOS: "Einstellungen/Datenschutz/Ortungsdienste/WhatsApp".

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Kommentare

  • Problematik wie bei der Flaschenmilch
    von ling am 27.05.2020 um 14:27
    Erinnert mich ein wenig an die Zeit, als publik wurde, dass es wieder Flaschenmilch zu kaufen geben würde. Große Resonanz! Viele waren interessiert und verlangten - gekauft wurde sie dann doch eher wenig, bis sie dann wieder verschwand. Etwas fordern und dann tatsächlich konsumieren, das sind zwei paar Schuhe.
    Bei Messengerprogrammen ist es ähnlich. Vielen ist die Datensammelwut bekannt, etliche kündigen einen Wechsel an, die wenigsten tun es sich an ("meine Freunde bleiben ja alle bei WhatsApp, was mache ich dann?"). Und so bleibt alles wie bisher. Könnte man jetzt auch auf Windows/Linux, MS Office udgl mehr 1:1 umlegen...