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Was tun, wenn es Ärger gibt?

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veröffentlicht: 10.08.2006, aktualisiert: 11.04.2011

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Gewährleistung, Garantie

Gewährleistung

Sie als Konsument haben per Gesetz zwingend ein Recht auf Gewährleistung. Dauer: bei beweglichen Sachen zwei Jahre in der Regel ab Lieferung der Sache. Gewährleistung gilt, wenn Sie ein Produkt kaufen, das schon bei der Übergabe einen verborgenen Mangel enthielt. Kein Unternehmer kann wirksam im Verbrauchergeschäft die Gewährleistung ausschließen oder auch nur einschränken. Lediglich beim Kauf gebrauchter beweglicher Sachen kann die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr verkürzt werden, aber auch nur, wenn dies im Einzelnen ausgehandelt wurde; eine solche Verkürzung in den AGB reicht daher nicht aus. Tritt ein Mangel innerhalb der ersten sechs Monate nach Übergabe auf, muss der Verkäufer beweisen, dass das Produkt zum Zeitpunkt der Übergabe in ordnungsgemäßem Zustand war. Nach diesen sechs Monaten haben Sie als Käufer zu beweisen, dass die Ware bei Übergabe bereits den Mangel hatte.

Garantie

Garantie ist etwas ganz Anderes nämlich eine freiwillige vertragliche Zusicherung (meist des Herstellers), die üblicherweise an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Sie ist im Gesetz fast nicht geregelt. Der Inhalt der Garantie hängt von der jeweiligen Vereinbarung ab, manchmal wird durch die Garantie die gesetzliche Gewährleistungsfrist verlängert, manchmal wird garantiert, dass innerhalb des gesamen Garantiezeitraumes kein Mangel auftritt (und nicht nur wie bei der Gewährleistung im Übergabezeitpunkt kein Mangel vorhanden war).

Mehr zu diesem Dauerbrenner lesen Sie in unserem

EXTRA Gewährleistung und Garantie 

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