KONSUMENT.AT - Raucherentwöhnung - - Nikotinersatztherapie Nicorette

Raucherentwöhnung

Wollen Sie wirklich aufhören?

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KONSUMENT 1/2012 veröffentlicht: 29.12.2011

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Nikotinersatztherapie Nicorette

Laut Fachinformation eignen sich Nikotinersatzpräparate zur Behandlung der Tabakabhängigkeit, um das Verlangen nach Nikotin und die Entzugserscheinungen zu lindern. Dazu soll täglich eine ausreichende Dosierung angewendet werden. Beim Kaugummi liegt diese üblicherweise bei 8 bis 12 Stück, maximal 24 Stück. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt 3 Monate. Danach sollte die Dosis täglich gesenkt werden. Werden etwa nur mehr 1 bis 2 Kaugummis pro Tag benötigt, ist die Behandlung zu beenden.

Anbieter: Nicorette – Kaugummi, Pflaster und Inhalator

Kosten: Inhalator 10 mg (18 Stück) 17,45 Euro; Pflaster 25 mg (14 Stück) 48,45 Euro; ­Kaugummi 2 mg (105 Stück) 29,50 Euro

Testpersonen: Zwei Testpersonen mit jeweils geringer Nikotin­abhängigkeit

Therapiedauer: Bis zu sechs Monate

Empfundener Zeitaufwand: Gering

Erfolg: Keiner der beiden Testpersonen gelang der Ausstieg. Testperson 1 kritisierte die Effektivität der Methode, das Verlangen nach einer Zigarette sei permanent hoch geblieben. Aufgrund von auftretenden Magenschmerzen stieg die Testperson auf Inhalatoren um. Da die Lust zu rauchen unverändert hoch blieb, brach die Testperson die Therapie ab. Testperson 2 vertrug den Kaugummi ebenfalls nicht (Bläschenbildung auf der Zunge) und wechselte daher auf das verträglichere Pflaster. Dieses sollte unbedingt immer an anderen Körperstellen aufgeklebt werden, um Hautreizungen zu vermeiden. Das Verlangen nach einer Zigarette wurde durch das Pflaster zwar reduziert, allerdings scheiterte die Entwöhnung, da die Testperson aufgrund der Gewichtszunahme wieder zur Zigarette griff.

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Kommentare

  • Elektronische Zigaretten - zu innovativ für KONSUMENT?
    von NETclub50plus am 26.01.2012 um 10:22
    Die Begründung, elektronische Zigaretten seien nicht in den Test aufgenommen worden, da sie nicht zur Rauerentwöhnung "zugelassen" oder dafür angeboten würden, ist, gelinde gesagt, unbefriedigend. Erstens bedarf es, wie bei vielen anderen im Artikel dargestellten Möglichkeiten, keiner "Zulassung" (wäre ja noch schöner, wenn beispielsweise für das Anhören einer Audio CD auch schon eine "Zulassung" erforderlich sein sollte). Zweitens sind elektronische Zigaretten ein durchaus probates Mittel, das Rauchen drastisch einzuschränken, in manchen Fällen sogar, es gänzlich aufzugeben. 80 % der Kunden von Österreichs erstem Online-Shop für elektronische Zigaretten (www.CoolSmoke.at) berichten über entsprechende Erfolge! Der Grund liegt auf der Hand und ist gut nachvollziehbar: Die "Sucht Rauchen" ist nur zu einem geringen Teil durch das Nikotin bedingt vielen Rauchern geht es vielmehr um das gewohnte Verhalten: Man möchte etwas in der Hand haben, an etwas nuckeln können, seine Wölkchen in die Luft blasen. Diese Anforderung erfüllt die elektronische Zigarette perfekt. Sie fühlt sich an, wie eine "richtige", sie "rauch" ("dampft") wie eine richtige und schmeckt auch so. Da keine Verbrennung stattfindet, darf sie auch überall "gedampft" werden: Im Flugzeug, im Nichtraucherrestaurant, im Wartezimmer ... Und: Sie ist billiger als die meisten, im Beitrag vorgestellten Methoden. Eine gute (!) elektronische Zigarette erhält man bereits zum Gegenwert einer Stange herkömmlicher Glimmstängel. Nicht zuletzt auch unter diese Gesichtspunkt bleibt es unverständlich, warum KONSUMENT diese Möglichkeit der Raucherentwöhnung, des Rauchenreduzierens nicht berücksichtigt hat.
  • Elektronische Zigaretten
    von REDAKTION am 03.01.2012 um 13:52

    In unserer Übersicht haben wir lediglich Methoden angeführt, die zur Raucherentwöhnung zugelassen bzw. zu diesem Zweck angeboten werden. Die "elektronische Zigarette" ist nicht zur Raucherentwöhnung zugelassen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Elektronische Zigarette
    von Dani22 am 31.12.2011 um 11:24
    Sehr geehrtes Redaktions-Team, Gibt es einen speziellen Grund warum die "elektronische Zigarette" NICHT im Test inkludiert ist? Mein Vater hat nämlich seit ca. 1 Monat eine elektronische Zigarette (http://www.mediashop.tv/DE/clever-smoke_elektrische_zigarette/) und er raucht nun tatsächlich weniger "richtige" Zigaretten. Einem Bekannten von mir geht es ebenfalls so. Ich persönlich setze große Hoffnungen in diese Zigaretten, da sie für alle Personen, die den Raucher umgeben, quasi geruchlos sind und nur Wasserdampf ausstoßen, welcher sich sofort verflüchtigt. Wäre diese elektronische Zigarette nicht auch ein ideales Mittel zur Raucherentwöhnung? Freundliche Grüße